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Medieninformatik vs. Informatik

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Florian Liebhart
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Florian Liebhart

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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 1:47       Titel: Medieninformatik vs. Informatik Nach oben

Hallo liebe Studenten.
Freut euch bitte, denn ich bin bald einer von euch! >: D

Ich wurde an der LMU für Informatik und auch für Medieninformatik zugelassen (hatte mich für beide beworben).

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Medieninformatik nehmen will.
Mir wurde bei dem Zulassungsbrief ebenfalls eine Übersicht mitgeschickt, welche Module ich im Informatikstudium belegen werden muss:

1. Semester:
- Einführung in die Programmierung (Java)
- Analysis für Informatiker und Statistiker
- Lineare Algebra für Informatiker
- Nebenfach

2. Semester:
- Programmierung und Modellierung (funktional)
- Algorithmen und Datenstrukturen
- Rechnerarchitektur
- Ein Modul aus Diskrete Strukturen oder Logik für Informatiker
- Nebenfach

3. Semester:
- eines der beiden Praktika: Softwareentwicklungspraktikum oder Systempraktikum
- Softwaretechnik
- Betriebssysteme
- Nebenfach

4. Semester:
- Formale Sprachen und Komplexität
- Rechnernetze und verteilte Systeme (mit Seminar)
- Stochastik und Statistik
- Nebenfach

5. Semester:
- Vertiefende Themen der Informatik für Bachelor I
- Formale Spezifikation und Verifikation
- Datenbanksysteme
- Web-Informationssysteme
- Nebenfach

6. Semester:
- Fachübergreifende Kompetenzen
- Vertiefende Themen der Informatik für Bachelor II
- Bachelorarbeit


So. Also das steht jetzt auf dem Blatt papier. Für alle, die grad am Informatikstudium sind (oder auch schon fertig): Ist das auch so, wie es tatsächlich sein wird?
Welche der genannten Module hörten sich am Anfang evtl. vielversprechend an, waren dann aber echt boring? Gabs das selbe auch ungekehrt?
Für mich hören sich jetzt z.B. gut an:
- Einführung in die Programmierung (Java) (1. Semester)
- Rechnerarchitektur (2tes Semester)
- Programmierung und Modellierung (funktional) (2tes Semester)
- beide Praktikas im dritten Semester
- eigentlich das Komplette 3te Semester
- Rechnernetze und verteilte Systeme (im 4. Semester)
- Datenbanksysteme (5tes Semester)
- Web-Informationssysteme (5tes Semster)

Trügt der Schein? :-p


Gut, das waren jetzt die Module für den Informatikstudiengang. Allerdings weiß ich nicht, was in Medieninformatik drankommen wird, da sie mir darüber nichts mitgeschickt haben. Das einzige was ich hab ist diese Liste hier.
Könnte ich mal einen ähnlichen Plan von euch von Medieninformatik sehen, wie ich ihn über den Informatikstudiengang bekommen hab, damit ich sehe wie das da so ausschaut und verteilt ist?

Kommt in Medieninformatik viel dran, was in Informatik nicht dran kommt?
In anderen Worten: Unterscheiden sich die beiden Studiengänge sehr von einander?
Ich hab gehört, dass ein Informatikstudium oft sehr trocken ist, und dass man fast nie ans Programmieren kommt… trifft das an der LMU zu?

Ich persönlich interessiere mich allgemein sehr für PC’s, versch. Betriebssysteme, Programmierung, Internet/Netzwerke aber auch Webpage Development und Video/Photobearbeitung, weshalb ich dann eher zu Medieninformatik tendiere. Ich dachte, das würde meinem Interesse ein bisschen besser entgegenkommen, als ein reiner Informatikstudiengang.

Sonst irgendwelche Empfehlungen, Tipps, ..  ?

Bin um jede Info dankbar,

Danke für eure Hilfen und liebe Grüße,
Jack :)


PS: Achja, ich bin ein von Windows auf Mac-Umsteiger. Hab mein neues MacBook seit ner Woche und bin super zufrieden damit. Soll ich Windows als Paralllel-Betriebssystem draufhaun, oder brauchts das nicht? Ich dachte da nur an diverse WIndows-basierte Programmiersprachen wie VB.NET, und dass ich damit evtl. unter OSX Problemchen kriegen könnte…. aber das ist jetzt in erster Linie mal 2t-rangig, denn meinen Mac geb ich so und so nicht mehr her.  ftw! :)

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Eduard Vodicka
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Eduard Vodicka

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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 2:11       Titel: Re: Medieninformatik vs. Informatik Nach oben
Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:
Das einzige was ich hab ist diese Liste hier.
Könnte ich mal einen ähnlichen Plan von euch von Medieninformatik sehen, wie ich ihn über den Informatikstudiengang bekommen hab, damit ich sehe wie das da so ausschaut und verteilt ist?


Musst doch nur auf der Seite etwas weiter klicken ;)

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Florian Liebhart
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Florian Liebhart

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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 4:04       Titel: Nach oben
Eduard Vodicka hat Folgendes geschrieben:
Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:
Das einzige was ich hab ist diese Liste hier.
Könnte ich mal einen ähnlichen Plan von euch von Medieninformatik sehen, wie ich ihn über den Informatikstudiengang bekommen hab, damit ich sehe wie das da so ausschaut und verteilt ist?



Musst doch nur auf der Seite etwas weiter klicken ;)


Hehe okay. Den Link hab ich wohl übersehen. Wie läuft das eigentlich, wo und wann muss man sich da für eine der drei Richtungen entscheiden?
Ich sehe da grade, die 3 Richtungen von Medieninformatik (Medienwirkung, Medienwirtschaft, Mediengestaltung) haben sehr viele Module gemeinsam. Ebenso dieselben hat Informatik. Sind die Module dann dieselben, da sie ja gleich heissen, oder gibt’s zB zwischen dem Modul “Rechnerarchitektur” bei einem Studiengang (zB. Informatik) und dem Modul “Rechnerarchitektur” eines anderen Studiengangs (Medieninformatik) einen Unterschied? Ich denke ja nicht, vermutlich eine blöde Frage, aber ich will sicher gehen :)


PS: Bin mir jetzt doch nicht mehr ganz sicher ob Informatik oder Medieninformatik.
Wie gesagt, bitte beantwortet mir die Fragen und/oder gebt mir Ratschläge^^


Edit:
Ich habe euch doch vorher die ganzen Module von Medieninformatik aufgeschrieben. “Nebenfach” hab ich wie auf dem Blatt ebenfalls dazu geschrieben. Kann man da jedes Semester ein anderes Nebenfach wählen, oder ist das jeweils das selbe, was dann immer weiter vertieft wird ? Muss man Nebenfächer belegen?
Sehe ich es richtig, dass die auf dieser Seite hier aufgeführten Nebenfächer alle sind, die man für den Studiengang Informatik wählen kann? Auf der Seite steht ja außerdem, dass nur die ersten 6 amtlich genehmigt wurden. Heisst das, ich muss praktisch 5 aus 6 Nebenfächern für mein Informatik-Studiengang auswählen? (Das wär ja mal witzlos^^)

Und wg. Medieninformatik: Kann man hier keine Nebenfächer auswählen?


Ich bitte um baldige Antwort :)
Vielen Dank,
Jack

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Marianne Busch
LMU-Offiziell
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Marianne Busch

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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 8:39       Titel: Nach oben

Informatik: Nebenfach musst du eines auswählen (s. Link den du ja schon hast).

Jack hat Folgendes geschrieben:
Kommt in Medieninformatik viel dran, was in Informatik nicht dran kommt?

Es kommt auch in der Informatik einiges dran, dass in der Medieninformatik nicht dabei ist.. also wenn es dir nur um ein bisschen Webdesign o.ä. geht, dann würde ich nochmal überlegen, ob das ein Grund ist, die Studienrichtung jetzt schon zu einer Bindestrich-Informatik festzulegen.

Der Unterschied zwischen Informatik und Medieninformatik ist doch aus den Studienplänen gut ersichtlich, oder nicht?

Jack hat Folgendes geschrieben:
Ich hab gehört, dass ein Informatikstudium oft sehr trocken ist, und dass man fast nie ans Programmieren kommt… trifft das an der LMU zu?

Nein. Es gibt zu Vorlesungen wie der in der vor allem Java behandelt wird natürlich Übungen und auch das Programmier/Systempraktikum und sofern du dir kein komplett trockenes Bachelorthema extra suchst, wirst du dort einen Implementierungsteil haben.

Windows brauchst du übrigens keines.

Welche Vorlesungen du als “echt boring” empfindest bleibt natürlich dir überlassen, aber die Informatikvorlesungen sind -finde ich- alle ganz ok und wenn ich das Gefühl habe, ich lerne den Stoff schneller aus dem Skript, dann tu ich das. Nervig sind höchstens einige der Mathevorlesungen, aber nicht weil sie langweilig sind, sondern weil es leicht passiert, dass man nach ein paar Minuten schon den Faden verliert. (Wer sich in der Uni langweilt ist außerdem echt selber schuld.)

Jack hat Folgendes geschrieben:
Sonst irgendwelche Empfehlungen, Tipps, ..  ?

Ja. s. O-Phase Infos

Medieninformatik: Du musst ein Anwendungsfach aus den von dir genannten dreien wählen (Medienwirkung, Medienwirtschaft, Mediengestaltung).

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Max Maurer
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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 9:06       Titel: Nach oben
Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:
Kann man da jedes Semester ein anderes Nebenfach wählen, oder ist das jeweils das selbe, was dann immer weiter vertieft wird ? Muss man Nebenfächer belegen?

Wie Marianne schon gesagt hat. Eines Auswählen und dann auch dabei bleiben. Das Nebenfach macht später einen Teil der Gesamtnote aus.

Marianne Busch hat Folgendes geschrieben:
also wenn es dir nur um ein bisschen Webdesign o.ä. geht, dann würde ich nochmal überlegen, ob das ein Grund ist, die Studienrichtung jetzt schon zu einer Bindestrich-Informatik festzulegen.

Na… ;-) Ich mag den Bindestrich in meiner Berufsbezeichnung, damit steht man weniger als Nerd da ;-).

Nein im Ernst: Beide Fächer haben sind sich von Grund auf erst einmal ähnlich. Sie haben eben einige Unterschiede und beide auch ihre interessanten Seiten und Berechtigung (ich hoffe das habe ich jetzt nett ausgedrückt). Das macht das vor allem “Digitale Medien”, “Medientechnik” und “Mensch-Maschine-Interaktion” aus (Ich hoffe ich sag jetzt nichts Falsches). Auf http://www.mimuc.de/dm http://www.mimuc.de/mt und http://www.mimuc.de/mmi1 findest du die jeweils letzte Vorlesung und die Folien dazu. Da kannst du ja mal schauen was das so ist und ob es dir gefällt. User-Interface-Design und Usabilitysind zum Beispiel ein großes Themen der Medieninformatik.

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Florian Liebhart
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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 15:58       Titel: Nach oben
Marianne Busch hat Folgendes geschrieben:
Informatik: Nebenfach musst du eines auswählen (s. Link den du ja schon hast).


Max Maurer hat Folgendes geschrieben:
Wie Marianne schon gesagt hat. Eines Auswählen und dann auch dabei bleiben. Das Nebenfach macht später einen Teil der Gesamtnote aus.


Ok. Das heisst ich kann/darf während meines gesamten Informatik-Studiengangs nur 1 Nebenfach belegen, welches dann über die 6 Semester immer weiter vertieft wird? Hört sich irgendwie seltsam an.. oder hab ich da was falsch verstanden?

Es gibt bei der Medieninformatik einige Dinge, die ich in der Informatik nicht vermissen wollen würde… Ich hab mir gerade die von Max verlinkten Seiten angeschaut, und mir ein paar Podcasts zu Digitale Medien und Folien zu Medientechnik und so weiter angeschaut. Fand ich eig schon recht interessant. Viel zu lernen wie es scheint, aber interessant. (Wobei ich nicht glaube, dass mir lernen irgendwo erspart blieben wird :D)

Jack hat Folgendes geschrieben:
Kommt in Medieninformatik viel dran, was in Informatik nicht dran kommt?
Zitat:
Es kommt auch in der Informatik einiges dran, dass in der Medieninformatik nicht dabei ist.. also wenn es dir nur um ein bisschen Webdesign o.ä. geht, dann würde ich nochmal überlegen, ob das ein Grund ist, die Studienrichtung jetzt schon zu einer Bindestrich-Informatik festzulegen.


Also das habe ich jetzt nicht verstanden. Erstens, was meinst du mit Bindestrichinformatik? Meinst du damit “Medieninformatik” oder irgend eine andere Abwandlung von dem “reinem” “Informatik”?
Falls ja, dafür muss ich mich doch so und so entscheiden… ist ja schließlich n anderer Studiengang!??

Und so viel ist das was in Informatik dran kommt doch gar nicht, was in Medieninformatik nicht dran kommt. Alles was ich sehen kann ist “Entweder Diskrete Strukturen oder Logik für Informatiker”, “Formale Sprachen und Komplexität”, “Stochastik und Statistik”, “Formale Spezifikation und Verifikation” und “Fächerübergreifende Kompetenzen”. Das wars doch auch schon. Ô.ò

Und:

Zitat:
Medieninformatik: Du musst ein Anwendungsfach aus den von dir genannten dreien wählen (Medienwirkung, Medienwirtschaft, Mediengestaltung).


Muss ich das direkt während der Einschreibung festlegen? Könnte das u.U. später wieder relativ leicht umgeändert werden? Also Mediengestaltung kommt für mich nicht in Frage, da ich nicht allzusehr künstlerisch (Zeichnerisch usw..) begabt bin. Es würde mir wohl irgenwann an kreativität fehlen, auch wenn ich sehr oft sehr gerne und erfolgreich kreativ bin, bezieht sich das nicht so sehr auf die Übertragung eines “Kunstwerkes” von Hand auf Papier.
Zwischen Medienwirkung und Medienwirtschaft kann ich mich nicht entscheiden. Ich hatte zwar Wirtschafts-Leistungskurs am Gymnasium, allerdings hoffe ich, dass mir die Medienwirtschaft nicht ZU viel Wirtschaft sein wird (Außerdem scheint Medienwirtschaft ganz schön viele Module zu haben… v.A. im 4ten Semester. pheww^^). Auf der anderen Seite, denke ich, dass es mir in Medienwirkung EVTL. zu viel um Psychologie gehen könnte… aber wie gesagt, ich hab beide noch nie belegt, aus diesem Grund frag ich lieber welche, die sich da schon auskennen :)
Ich kann mir halt irgendwie vorstellen, dass ich mit mehr Wirtschaft später eher weiter kommen könnte als mit der Medienwirkung - kann mich auch täuschen.

Ich frag mich, wieso dies als eine Entscheidung über eine “Richtung” im Studiengang Medieninformatik gesehen wird… ich finde, Medienwirkung/Medienwirtschaft/Mediengestaltung sollten als 3 verschiedene Studiengänge behandelt werden. Oder etwa nicht?

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Korbinian
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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 17:42       Titel: Nach oben
Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:

Ok. Das heisst ich kann/darf während meines gesamten Informatik-Studiengangs nur 1 Nebenfach belegen, welches dann über die 6 Semester immer weiter vertieft wird? Hört sich irgendwie seltsam an.. oder hab ich da was falsch verstanden?


Nein, genau so ist das - wie der Name schon sagt ist das eben nur ein Nebenfach - in einem Semester könnte man da nicht viel lernen.

Jack hat Folgendes geschrieben:
Kommt in Medieninformatik viel dran, was in Informatik nicht dran kommt?
Zitat:
Es kommt auch in der Informatik einiges dran, dass in der Medieninformatik nicht dabei ist.. also wenn es dir nur um ein bisschen Webdesign o.ä. geht, dann würde ich nochmal überlegen, ob das ein Grund ist, die Studienrichtung jetzt schon zu einer Bindestrich-Informatik festzulegen.

Also das habe ich jetzt nicht verstanden. Erstens, was meinst du mit Bindestrichinformatik? Meinst du damit “Medieninformatik” oder irgend eine andere Abwandlung von dem “reinem” “Informatik”?
Falls ja, dafür muss ich mich doch so und so entscheiden… ist ja schließlich n anderer Studiengang!??]


Bindestrich Informatik werden einfach alle Studiengänge genannt die eben noch etwas vor dem “Informatik” stehen haben. (An der LMU gibts Medien- und Bio- Informatik)
Und ich glaube was Marianne damit meint, ist eher, dass du auch “normale” nicht-Bindestrich-Informatik in Betracht ziehen könntest.

Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Medieninformatik: Du musst ein Anwendungsfach aus den von dir genannten dreien wählen (Medienwirkung, Medienwirtschaft, Mediengestaltung).

Muss ich das direkt während der Einschreibung festlegen? Könnte das u.U. später wieder relativ leicht umgeändert werden? Also Mediengestaltung kommt für mich nicht in Frage, da ich nicht allzusehr künstlerisch (Zeichnerisch usw..) begabt bin. Es würde mir wohl irgenwann an kreativität fehlen, auch wenn ich sehr oft sehr gerne und erfolgreich kreativ bin, bezieht sich das nicht so sehr auf die Übertragung eines “Kunstwerkes” von Hand auf Papier.
Zwischen Medienwirkung und Medienwirtschaft kann ich mich nicht entscheiden. Ich hatte zwar Wirtschafts-Leistungskurs am Gymnasium, allerdings hoffe ich, dass mir die Medienwirtschaft nicht ZU viel Wirtschaft sein wird (Außerdem scheint Medienwirtschaft ganz schön viele Module zu haben… v.A. im 4ten Semester. pheww^^). Auf der anderen Seite, denke ich, dass es mir in Medienwirkung EVTL. zu viel um Psychologie gehen könnte… aber wie gesagt, ich hab beide noch nie belegt, aus diesem Grund frag ich lieber welche, die sich da schon auskennen :)
Ich kann mir halt irgendwie vorstellen, dass ich mit mehr Wirtschaft später eher weiter kommen könnte als mit der Medienwirkung - kann mich auch täuschen.

Ich frag mich, wieso dies als eine Entscheidung über eine “Richtung” im Studiengang Medieninformatik gesehen wird… ich finde, Medienwirkung/Medienwirtschaft/Mediengestaltung sollten als 3 verschiedene Studiengänge behandelt werden. Oder etwa nicht?


Bei uns (noch Diplomer) war das so, dass wir effektiv erst zur Vordiplomsanmeldung irgendwo angeben mussten, was wir machen, allerdings solltest du die Entscheidung für dich früh fällen (möglichst vor oder zumindest am Anfang des 1. Semesters) und dann gleich auch mit den entsprechenden Vorlesungen/Seminaren im Nebenfach anfangen.
Darauf, das “Medienwirtschaft” nicht zu viel Wirtschaft ist würde ich mich übrigens nicht verlassen, im normalen Sprachgebrauch nennen wir das Nebenfach “BWL” (und “Medienwirkung” “Kommunikationswissenschaft”).

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Florian Liebhart
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Florian Liebhart

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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 19:54       Titel: Nach oben

Weiß eigentlich wer was über Einsteigsgehälter (bzw. die Unterschiede) von Informatikern und Medieninformatikern? Gibt’s da n Unterschied? (Den Thread von Sebstian mit den Einstiegsgehältern für Informatiker habe ich schon gesehen.. allerdings gehts da nur um Informatiker). Mir gehts eher darum, ob man als Medieninformatiker weniger verdient als Informatiker. (Dass man das nicht 100% konkret sagen kann und von mehreren Faktoren abhängig ist, ist mir natürlich klar.)

@Marianne: Von dir aus kommt es für mich irgendwie so rüber, als wäre MEDIENInformatik eher negativ besetzt (oder warum hast du sonst von Bindestrichinformatik geredet… und von wegen, dass ich mir das lieber überlegen sollte?).
“ob das ein Grund ist, die Studienrichtung jetzt schon zu einer Bindestrich-Informatik festzulegen.” <– dieses Statement meinte ich.
Und außerdem.. wenn ich mich dafür nicht jetzt entscheide, dann gar nicht mehr. Man kann ja den Studiengang nicht während dem Studium mal einfach so ändern bzw anpassen wie man will… und sich dann irgendwann später mal entscheiden.

Oder hast du vom Master geredet?

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Martin Burger
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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 22:06       Titel: Nach oben
Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:
“ob das ein Grund ist, die Studienrichtung jetzt schon zu einer Bindestrich-Informatik festzulegen.” <– dieses Statement meinte ich.
Und außerdem.. wenn ich mich dafür nicht jetzt entscheide, dann gar nicht mehr. Man kann ja den Studiengang nicht während dem Studium mal einfach so ändern bzw anpassen wie man will… und sich dann irgendwann später mal entscheiden.

Oder hast du vom Master geredet?

Ich denke, Marianne meinte eher den späteren Berufsweg. Als “reiner” Informatiker ist man noch nicht so spezialisiert wie als “Bindestrichinformatiker” (was sicher nicht abwertend gemeint ist, sondern - wie schon oben irgendwo erklärt - nur ein salopper Ausdruck für die “Spezialstudienrichtungen” Bio-Informatik und Medien-Informatik ist).
Ob Spezialisierung nun ein Vor- oder Nachteil ist, weiß ich nicht so genau. Es gibt sicher manche Stellen, die explizit nach Medien-Informatikern verlangen oder diese bevorzugt nehmen. Genauso kann es einem aber auch passieren, dass die “Spezialisierung” abschreckt und eine Firma lieber einen Informatiker einsetzt, den sie sich dann nach Belieben “zurechtschustern” kann.

Wenn dich also die Medienrichtung besonders interessiert, dann nimm Medieninformatik. Wenn du dir noch möglichst viel offen lassen willst, nimm “normale” Informatik. Jetzt vielleicht klarer?

PS: Grundsätzlich hindert einen auch niemand daran, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich eine Vorlesung eines anderen Studiengangs anzuschauen … sofern man die Zeit und Motivation dafür findet. ;)

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Marianne Busch
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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 22:19       Titel: Nach oben
Martin Burger hat Folgendes geschrieben:
Wenn dich also die Medienrichtung besonders interessiert, dann nimm Medieninformatik. Wenn du dir noch möglichst viel offen lassen willst, nimm “normale” Informatik.

Das meinte ich. Wenn du schon total sicher bist, dass “Medien” in allen Farben und Formen das richtige für dich sind, dann spezialisier dich darauf. Dass das für mich in meinen Augen als “reine” Informatikerin eine Einschränkung ist, ist doch nicht verwunderlich, oder? :wink:

Auf der anderen Seite: Es ist durchaus möglich das Studienfach nachträglich zu wechseln, ich kenne einen der von Informatik zur Medieninformatik gewechselt ist und viele die diesen Weg andersherum beschritten haben. :P Nein im Ernst, das ist wohl echt eine Typfrage und jedem das seine.

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Alexander De Luca
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Beitrag Verfasst am: Di 18.08.09, 22:41       Titel: Nach oben

Als jemand, der zuerst Informatik gemacht hat und dann Medieninformatik könnte ich dir dazu ne Auskunft geben. Wird dir allerdings nicht viel bringen, da das noch der Diplomstudiengang war und jetzt wirklich alles anders ist.

Auf jeden Fall hat man “damals” als Medieninformatiker alle informatiker-Skills mitbekommen + eben noch etwas mehr. Es gab/gibt aber genauso Informatiker, die auch alle Medieninfo Vorlesungen gehört haben und einbringen konnten. Effektiv haben also alle exakt die gleichen Möglichkeiten im Hauptstudium gehabt nur nen anderen Abschluss.

Über Einstiegsgehälter zu diskutieren ist völliger Quatsch. Die liegen bei Informatikern sowie bei Medieninformatikern zwischen 1€ und X x 1 000 000€ pro Jahr, je nachdem was man später mal macht. <– ich weiss, total hilfreich. :-P

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Florian Liebhart
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Florian Liebhart

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Beitrag Verfasst am: Mi 19.08.09, 1:11       Titel: Nach oben

Danke, euch 3.
Ihr könnt euch ja nicht vorstellen, viel es für einen “Erstie” (wir ihr uns ja so liebevoll nennt^^) wert ist, wenn man vor dem Studium ein paar Infos mehr als zu wenig bekommt. Da ich das ja noch gar nicht richtig einschätzen kann, welche Möglichkeiten es später gibt.

Martin hat Folgendes geschrieben:
Wenn dich also die Medienrichtung besonders interessiert, dann nimm Medieninformatik. Wenn du dir noch möglichst viel offen lassen willst, nimm “normale” Informatik. Jetzt vielleicht klarer?


Marianne hat Folgendes geschrieben:
Wenn du schon total sicher bist, dass “Medien” in allen Farben und Formen das richtige für dich sind, dann spezialisier dich darauf. Dass das für mich in meinen Augen als “reine” Informatikerin eine Einschränkung ist, ist doch nicht verwunderlich, oder?

Also, sagen wir es mal so. Ich bin mir nicht 100% sicher, dass ich später unbedingt was mit Medien machen will. Es ist nur so, dass mich jetzt -während dem Studiums- viel interessiert, was mit Video/Photo zu tun hat, weil ich privat ja auch damit zu tun habe. Ich will halt endlich mal wissen, wie ich so ein scheiß Video aus meinem Adobe Premiere CS4 exportieren muss, damit die Dateigröße nicht von 10 auf 600 MB steigt, obwohl sich an der Qualität nichts verändert :P
Ansonsten sind die Module, welche mich in Medieninformatik sehr interessieren (Rechnernetze,Rechnerarchitektur, Datenbanksysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme) ja ebenfalls in dem Studengang “Informatik” beinhaltet. Beim Informatikstudiengang würde ich halt einige Dinge nicht lernen, die mich an Medieninformatik interessieren, allerdings ist es halt nicht umgekehrt, da so gut wie alles, was in Informatik drinsteckt, auch in Medieninformatik beinhaltet ist. Außer es gibt in Informatik viel mehr Mathe - ist das so? Denn das könnte mich evtl. auch ein wenig abschrecken… ich mag Mathe, allerdings bin ich kein Profi.

Welchen Master ich machen kann/darf, ist ja auch nicht vom vorhergegangenen Bachelorstudium abhängig, oder?

Meinen Traumberuf sehe ich als Spieleprogrammierer :)
(Oder als Programmierer von Software (Oder auch Hardwaretechnisches!) für Privatunternehmen oder Großfirmen. Ob ich mehr mit Hardware oder Software zu tun habe, ist mir eig egal. Am besten gemischt!)


@Alexander:
1. Danke für deine Hilfreiche Aussage über das Einkommen xD
2. Darf ich fragen, wieso du damals gewechselt hast?


Ich muss mich noch um Bafög kümmern (Wenn ich die Vorraussetzungen erfülle, und meine Eltern nicht sonderlich viel verdienen, bekomme ich es dann sicher, oder ist das auch so ne art “Lotterie”?), und ich muss mich noch um eine Wohnung in München umschauen. Ich wohne in der Nähe von Mühldorf, also ca. 1.5 Stunden von der LMU entfernt. Auf pendeln hab ich ehrlich gsagt nicht so viel Lust. Gibts in der Nähe der Informatik-Fakultät günstige freihe Wohnungen? Ich hätte jetzt wohl mal mit so max. 400 Euro gerechnet… !?
(Es heisst immer, man soll möglichst schnell immatrikulieren… allerdings kriegt man doch da einen Tag zugewiesen, ist doch irgendwie unsinnig dann, oder…)


PS: Ist das hier ein selbstprogrammiertes Forum? Sieht jedenfalls so aus. Wenn ja, good job!
(Es is zB. klasse, dass nur angezeigt wird, wenn man nen Post editiert hat, wenn es sich nicht um den letzten Post im Thread handelt =) )

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Max Maurer
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Beitrag Verfasst am: Mi 19.08.09, 9:01       Titel: Nach oben

Zum Thema Wohnen. Das Studentenwerk vermittelt relativ günstige Wohnung und macht auch immer irgendwann zum Semesterbeginn hin so eine Art Wohnungslotterie.

http://www.studentenwerk-muenchen.de/wohnen/

Wohnen ist in München allerdings, davon kannst du ausgehen so teuer. Ohne Makler findet man selbst kaum eine Wohnung und auch die WG-Zimmer fangen nicht unter dreihundertirgendwas Euro an. Das gute ist, hat man mal ne Wohnung kann man sich entscheiden von heut auf morgen wieder auszuziehen ;-) oder sich irgendwann mal ganz in Ruhe was schöneres suchen.

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Alexander De Luca
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Beitrag Verfasst am: Mi 19.08.09, 11:44       Titel: Nach oben
Alligator Jack hat Folgendes geschrieben:
Danke, euch 3.

@Alexander:
1. Danke für deine Hilfreiche Aussage über das Einkommen xD
2. Darf ich fragen, wieso du damals gewechselt hast?

Ganz einfach. Als ich angefangen habe gabs Medieninformatik noch nicht. Da musste ich eben so lange in den sauren Apfel beissen. ;-)

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Florian Liebhart
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Beitrag Verfasst am: Mi 19.08.09, 12:06       Titel: Nach oben

Danke, euch 3.

@Alexander:
Hat dir das Informatikstudium keinen Spaß gemacht, bzw. war Medieninformatik so viel besser?

Zuletzt bearbeitet von Florian Liebhart am Fr 04.05.12, 14:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Alexander De Luca
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Beitrag Verfasst am: Mi 19.08.09, 18:16       Titel: Nach oben

Des hab ich nur gesagt, um die Informatiker zu ärgern. ;-)

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Florian Liebhart
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Beitrag Verfasst am: Mi 19.08.09, 23:57       Titel: Nach oben

Welchen Zweig ich dann letztenendes in Medieninformatik nehmen würde, kann ich ja dann später immer noch entscheiden. (Wahrscheinlich eher der Wirtschaftszweig, da Medienwirkung zwar schon interessant ist, allerdings will ich später kein Web-Page Designer werden. Auf keinen Fall. Das wär so lahmarschig.)

=)

Zuletzt bearbeitet von Florian Liebhart am Fr 04.05.12, 14:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 3:07       Titel: Nach oben

Du lernst als Medieninformatiker weder, was du in Premier anklicken musst, noch wie du Webseiten gestaltest.
Aber du lernst, warum das was du in Premiere anklickst zu einer kleineren oder größeren Video-Datei führt (Codecs, etc.) und warum du auf Webpages keine Frames und keine Schriftgrößenangaben in Pixel verwenden solltest ;)

Sprich, zum Webdesigner oder zum Cutter wirst du sicher nicht geformt, es handelt sich (selbst im Bachelor noch halbwegs) um ein Studium, nicht um eine Ausbildung.

Medienwirkung hat übrigens gleich überhaupt nix mit Webdesign zu tun, früher hieß das mal Kommunikationswissenschaft (mit dem Bachelor muss aus irgend einem Grund _alles_ anders heißen… oder hieß das Vertiefungsgebiet bei uns auch schon so? ;)). Da gehts um … nun ja, Wirkungen von Medien auf deren Rezepienten, u.v.m.
Am Anfang hätte es mich fast dazu gebracht, auf normale Informatik zu wechseln, um ein anderes Nebenfach wählen zu können, gegen Schluss des Studiums fand ichs eigentlich sehr interessant.


Ansonsten lässt sich generell noch sagen: Medieninformatik zielt als Vertiefung mehr auf – wie der Name sagt – neue Medien ab, also z.B. alles was mit Web zu tun hat, Mobile Geräte, Instrumentierte Umgebungen, etcetera pipapo.
Die gemeine Informatik hingegen legt – meiner Ansicht nach – die zusätzlichen Schwerpunkte mehr auf Formelle Methoden und Theorie.
Das ist recht vereinfacht dargestellt, aber triffts denk ich im Großen und Ganzen. Würde mich interessieren, ob das andere (insb. “normale” Informatiker) auch so sehen.

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Marianne Busch
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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 8:01       Titel: Nach oben

Hm.. also “formale Methoden und Theorie” hört sich irgendwie so böse an.. daher stimme ich da nicht zu. Ich sehe das so: In beiden Studiengängen wird man nicht schwerpunktmäßig “für die Praxis ausgebildet”, denn dazu gibt es Ausbildungsberufe (Fachinformatiker etc). Ziel des Studiums ist es, einen fundierten Überblick über Theorie UND Praxis zu haben und sich in kurzer Zeit darauf basierendes, neues Wissen anzueignen.

Ob du jetzt Medieninformatik oder Informatik studierst macht diesbezüglich nur den Unterschied, dass du bei dem einen den Schwerpunkt auf neuen Medien hast und bei dem anderen zwar auch damit in Berührung kommst, aber dabei eben kein Teilgebiet der Informatik vernachlässigen musst.

Zitat:
Meinen Traumberuf sehe ich als Spieleprogrammierer :)

Damit bist du weder bei den Informatikern noch bei den Medieninformatikern der einzige.

Zitat:
Ist das hier ein selbstprogrammiertes Forum?

Ein von Studenten gepflegtes und erweitertes, ja.

Jetzt nim mal die Entscheidung nicht so schwer, du kannst dich ja vermutlich wirklich beim Master dann nochmal umentscheiden und dich dann weiter in deine Richtung (Bauchgefühl!) spezialisieren.

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Alexander De Luca
LMU-Offiziell
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Alexander De Luca

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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 11:38       Titel: Nach oben
Zitat:
Meinen Traumberuf sehe ich als Spieleprogrammierer :)

Bin ich der einzige der denkt, dass dann sowohl Medieninfo als auch Informatik nicht der optimale Studiengang sind? Es gibt ja spezielle Studiengände Game Designer und sowas. Kenne mich da leider nicht gutt genug aus um sagen zu können wo und wie die so sind.

Generell lernst du das notwendige Handwerk dafür auch als (Medien)Informatiker aber sicherlich gibt es “bessere”, spezialisiertere Studiengänge dafür.

Alex

P.S.: Jetzt hab ichs dir wieder nicht leichter gemacht, oder?

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Heiko
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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 11:57       Titel: Nach oben

Diese speziellen Studiengänge an Privathochschulen sind leider allesamt sehr teuer (und vorallem qualitativ nichtmal unbedingt besser).

Wenn du wirklich Spieleprogrammierer werden möchtest, dann empfehle ich dir klar das normale Informatikstudium. Dort bekommst du gerade von der mathematischen, aber eben auch von der theoretischen und abstrakten Seite mehr mit. Das ist später deine Grundlage, um in solchen Positionen überhaupt das notwendige Fundament für Spezialisierungen zu haben.

Dazu solltest du dich zwingend während der drei Jahre an der Uni im Selbststudium mit 3D Engines und gängigen API’s beschäftigen (DirectX vorallem, aber auch KI und Netzwerkprogrammierung).

Wenn du nach dem Studium direkt irgendwo einen Einstieg als Programmer findest, wäre das sicherlich fein. Das hängt dann wohl am ehesten davon ab, wie deine Studienleistungen waren aber halt auch, welche Erfahrungen du mit besagten Technologien vorweisen kannst.

Anderenfalls wäre anschließend ein Master mit entsprechender Spezialisierung (Künstliche Intelligenz, 3D Programmierung, etc.) die “Vollendung” deine Ausbildung. Ich behaupte mal, dass du danach ohne weiteres (entsprechend solide Leistungen) eine erfolgreiche Karriere vor dir hast.


Alle Angaben wir immer ohne Gewähr. etc. pp.

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Florian Liebhart
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Florian Liebhart

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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 13:30       Titel: Nach oben

Danke ihr zwei.
Ich hab halt irgendwie Angst, dass die mich in Medieninformatik zu sehr in richtung webdesign und webprogrammierung drängen.. denn davor hab ich ehrlich gesagt ein wenig Angst. Als Web-Designer sehe ich meine Zukunftsaussichten gleich 0. Da gibt es tausende laien, die das für 4 Euro in der Stunde machen, mit freien Codes aus dem Internet oder mit
Dreamweaver…

Zum Thema Medienwirkung <> Web Page Deisgn:
Das nicht, freilich ist es in erster linie mal Kommunikationswissenschaft (wie wirkt etwas, das du siehst auf dich? Warum macht man beim Layout von einem Plakat/Buch/Web Site ein Wort/Design nicht “so”, sondern “so”, damit es für den Betrachter attracktiv wirkt?
–> Sowas würde mich halt dann eher in Richtung Web-Designer drängen. Fühl ich irgendwie so. Ich hab zwar da drin schon interesse, und will das auch lernen, allerdings überleg ich mir halt, ob ich mir sowas lieber weiter auf privater Basis aneigenen soll….
Informatik an sich hört sich jedoch ein wenig…. (trocken und theoretisch?) an… da fehlt mir irgendwie das gewisse “mpf”. Bei Medieninformatik isses halt irgendwie ein wenig alltagsbezogener, mit mehr Bezug auf Praxis (Handy’s, Computergrafik usw…)
Du hast von Ausbildung geredet. Ja, tatsächlich so ein Gefühl hab ich bei “Medieninformatik”… Wobei ich nicht sagen will, dass das so ist (hast mir ja grad das Gegenteil erzählt).


Marianne:
“Ob du jetzt Medieninformatik oder Informatik studierst macht diesbezüglich nur den Unterschied, dass du bei dem einen den Schwerpunkt auf neuen Medien hast und bei dem anderen zwar auch damit in Berührung kommst, aber dabei eben kein Teilgebiet der Informatik vernachlässigen musst.”
Ich finde das gut, dass du das sagst, weil es ja das Fach Medieninformatik ein wenig attracktiver macht, da dort ein (anscheinendes?) breiteres Wissen vermittelt wird, da dort Dinge dran kommen, die bei Informatik nicht der Fall ist. Was ja ungekehrt nicht groß der Fall ist wie du sagst. Allerdings widersprichst du dir doch mit dem, was du am Anfang gesagt hast:
“Es kommt auch in der Informatik einiges dran, dass in der Medieninformatik nicht dabei ist.. also wenn es dir nur um ein bisschen Webdesign o.ä. geht, dann würde ich nochmal überlegen…”
Also erstens sagtest du “wenns dir nur um ein bisschen Webdesign geht”… also du sagst das, als wäre das alles… dieser Satz von dir hat meine Meinung nämlich ein wenig erschüttert^^ (Auslöser)
Und zum andren sagtest du, dass in Informatik auch einiges dabei ist, was in Medieninformatik nicht dabei ist. Also wie ist es nun?

Zuletzt bearbeitet von Florian Liebhart am Fr 04.05.12, 14:38, insgesamt einmal bearbeitet
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Florian Liebhart
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Florian Liebhart

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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 13:46       Titel: Nach oben

…..

Zuletzt bearbeitet von Florian Liebhart am Fr 04.05.12, 14:39, insgesamt einmal bearbeitet
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Marco Maier
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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 15:15       Titel: Nach oben

Grundsätzlich: Du wirst hier erstmal gar nichts, weder Webdesigner noch Spieleprogrammierer noch sonstwas. Du lernst an der Uni Konzepte, Verfahren, Ideen, Herangehensweisen, damit du dich in den meisten informatiknahen Berufen relativ schnell zurechtfinden und dir relativ schnell das nötige Können aneignen kannst.
Das gilt, denke ich, für beide Studiengänge gleichermaßen und damit machst du auch mit keinem der beiden was verkehrt. Nur bei einer sehr konkreten Berufsvorstellung könnte der ein oder andere Studiengang vielleicht ein paar mehr Inhalte haben, die du dir dann nicht mehr selbstständig reinziehen musst. “Spieleprogrammierer” ist dafür noch viel zu allgemein. Wenn du mal 3D-Engines basteln willst, dann würde ich (aus dem Bauch raus) vielleicht Informatik + Nebenfach Mathe + (falls möglich) die relevanten Veranstaltungen des MI-Lehstuhls (Computergrafik) empfehlen. Nur so als Beispiel.

Die Medieninformatik schätzt du vielleicht noch teilweise falsch ein. Das hat mit bisschen (Web-)Design eher nichts zu tun. Ich sehe hier mehr Bild/Audio/Video-Grundlagen (Komprimierung, etc.), Computergrafik (-> Mathe), Instrumentierte Umgebungen / Augmented Reality, Mensch-Maschine-Interaktion (-> Psychologie) oder auch so Sachen wie Multimediale Lehr- und Lernumgebungen (-> Pädagogik).

Ich fasse es mal kurz zusammen: Die Medieninformatik “zwingt” dich vielleicht ein bisschen mehr, auch mal in andere Fachgebiete reinzuschnuppern. Bei normaler Informatik und passendem Nebenfach kannst du dich wahrscheinlich leichter in einen Raum ohne Tageslicht verziehn… ;-)

Btw: Kann ja gar nicht sein, dass die Vorlage bis jetzt jeder ausgelassen hat. Ist das Niveau grad so hoch oder was? Selbstverständlich gibt es in der Medieninformatik einige Veranstaltungen die “echt Boring” sind… ;-)

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Alexander De Luca
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Alexander De Luca

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Beitrag Verfasst am: Do 20.08.09, 16:49       Titel: Nach oben

Habe jetzt nicht alles gelesen (fast euch mal kürzer hehe) aber ich muss noch ws zu Heikos Beitrag sagen. Ich nehme mal an er kennt edieninfo nur vom Hörensagen, denn da waren einige Fehler in dem Beitrag.

Das Wichtigste:
Die ganzen 3D Programmierungsvorlesungen sind Medieninformatik Vorlesungen. Dazu gehört vor allem auch die 3D Programmierung. Also genau die Sachen, die man laut Heiko als Spieleprogrammierer können sollte. Diese Vorlesungen kann man allerdings als Informatiker (zumidnest im Diplomstudiengang) auch besuchen. Wie das beim Bachelor Informatik ist weiss ich nicht.

Worauf ich hinaus will: selbststudium von 3D Engines etc. ist gar nicht nötig. Da gibts ganz prima Vorlesungen dazu.

Weiterhin gibt es einige andere Vorlesungen der Medieninfo (z.B. Multimediaprogrammierung), die sich viel mit Spieleprogrammierung (auch die Grundlagen wie Game physics etc.) beschäftigen. Auch hier ist es so, dass (zumidnest die Diplomanden) die Informatiker diese Vorlesungen auch besuchen können.

Kann also den Beitrag nicht ganz nachvollziehen.

MFG
Alexander

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