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Handhabung von Klausuren

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Marianne
LMU-Offiziell
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Beiträge: 1626

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Beitrag Verfasst am: Mo 11.06.12, 18:41       Titel: Handhabung von Klausuren Nach oben

Liebe Studenten,

Es ist ein Problem, wenn ihr euch zu Klausuren anmeldet und dann nicht erscheint, da es kompliziert ist große Hörsäle zu bekommen. Abgesehen davon wird die Terminfindung dadurch schwieriger und es ist Papierverschwendung so viele Angaben zu drucken - erst Recht, wenn dann ein Großteil der Anwesenden offenbar nicht wirklich gelernt hat. Ein weiterer Punkt ist der Korrekturaufwand, der natürlich mit der Wartezeit auf Klausurergebnisse korreliert.

Bei anderen Unis gilt man als Durchgefallen, wenn man zu einer Klausur nicht erscheint, was dann im Transcript of Records vermerkt wird und dementsprechend zukünftigen Arbeitgebern bekannt ist.

Da wir solche Maßregelungen gerne vermeiden würden, möchten euch bitten:

  • euch spätestens eine Woche von dem Klausurtermin über Uniworx abzumelden, wenn ihr nicht kommen wollt oder könnt
  • euch bei Klausurabgabe gut zu überlegen, ob ihr eine Chance habt zu bestehen und wenn nicht, die Klausur nicht korrigieren lasst

Natürlich gibt es immer Ausnahmen wie z.B. Krankheit. Uns geht es hier jedoch nicht um die Einzelfälle - auf die wir gerne versuchen gesondert einzugehen - sondern um die Masse, die einfach spontan “auf gut Glück” mitschreibt (oder auch nicht) und die einen immensen Organisations- und Korrekturaufwand verursacht.

Bitte bedenkt dabei, dass die Rechte die ihr genießt (Nachholklausuren zur Notenverbesserung, Teilzeit-Bachelorarbeit in 20 statt 10 Wochen, etc.) auch nicht vom Himmel gefallen sind, sondern vom Vorstand beschlossen wurden, um euch das Studium angenehmer zu machen. Das alles geht aber nur in einem Rahmen den die Mitarbeiter stemmen können.

Vielen Dank,
Marianne (im Namen des Vorstands des Instituts für Informatik)

P.S. Der didaktische Effekt, dass man euch animieren will, euch möglichst früh und intensiv mit dem Stoff zu beschäftigen spielt natürlich auch eine gewisse Rolle und sollte jemand von euch eine umsetzbare Lösung für die genannten Probleme sehen, sind wir für Vorschläge dankbar!
Ich persönlich hoffe, dass eine Bitte genügt, ansonsten müssen die Regelungen wohl an oben genannte angepasst werden und da ich vor kurzem selber noch Student war, kann ich mir nicht vorstellen, dass das die Freude am Studium erhöhen würde. :wink:

Edit: “Wichtig”-Markierung entfernt. Nicht, dass es jetzt weniger wichtig wäre, aber die Hauptklausurenzeit ist wohl rum.

Zuletzt bearbeitet von Marianne am Sa 25.08.12, 18:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Johannes Hafner
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Johannes Hafner

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Beitrag Verfasst am: Di 12.06.12, 16:02       Titel: Nach oben

Als langjähriger Tutor kann ich diese Bitten auch nur unterstützen - aus meiner Sicht vor allem Punkt 2: wenn ihr eine Klausur überhaupt nur zur Hälfte bearbeiten konntet (oder aus anderen gründen sowieso keine realistische chance habt zu bestehen), dann entwertet doch bitte. was nicht entwertet ist muss nämlich korrigiert werden - und eine halbe klausur ist immerhin eine halbe klausur die man sich hätte sparen können.

Das soll jetzt natürlich niemanden dazu bringen, klausuren zu entwerten, die unter umständen bestanden sein könnten. aber es kommt relativ häufig vor, dass nur 2 von 5 aufgaben überhaupt bearbeitet sind (was folglich niemals die hälfte der punkte gibt) und dennoch (oder gerade deshalb - “kann ja nicht passieren, dass ich schlecht bestehe, also muss ich nciht durchstriechen”) nicht entwertet ist… und in diesen fällen geht man denke ich wenig risiko ein, wenn man das ding durchstreicht.

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“Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: die menschliche Dummheit und das Universum.
Beim Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.” (Albert Einstein)

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Beitrag Verfasst am: Sa 16.06.12, 0:25       Titel: Nach oben
Johannes Hafner hat Folgendes geschrieben:


Das soll jetzt natürlich niemanden dazu bringen, klausuren zu entwerten, die unter umständen bestanden sein könnten. aber es kommt relativ häufig vor, dass nur 2 von 5 aufgaben überhaupt bearbeitet sind (was folglich niemals die hälfte der punkte gibt) und dennoch (oder gerade deshalb - “kann ja nicht passieren, dass ich schlecht bestehe, also muss ich nciht durchstriechen”) nicht entwertet ist… und in diesen fällen geht man denke ich wenig risiko ein, wenn man das ding durchstreicht.

Dann zieh doch erst die punkte der leeren Aufgaben ab. Verbleiben weniger, als man zum bestehen braucht, hat es sich. Ist dies nicht der Fall, hat der Student offensichtlich auch mit zwei bearbeiteten Aufgaben die Chance zu bestehen.

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Johannes Hafner
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Johannes Hafner

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Beitrag Verfasst am: Sa 16.06.12, 2:06       Titel: Nach oben

Ich glaube, du hast den entscheidenden Punkt nicht verstanden (oder ich verstehe deien Post nicht): Egal, ob es schon eindeutig ist, dass die Klausur nicht bestanden ist, alles, was abgegeben ist, MUSS korrigiert werden. Bis zum Ende.

(Und natürlich mag es Klausuren geben wo die Punkteverteilung auf die Aufgaben so ungleich ist, dass man mit den richtigen 2 Aufgaben aus 5 (es gibt natürlich auch Klausuren, mit mehr oder weniger Aufgaben) auch bestehen kann, wenn einem ein “gerade so bestanden” reicht. Aber im Normalfall steht dabei, welche Aufgabe wie viele Punkte gibt, man weiß das also schon vorm abgeben, ob es reichen könnte oder nicht. Und wie bereits betont beziehe ich mich nur auf die Klausuren, wo man weiß, dass es nicht reicht.)

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Beitrag Verfasst am: Sa 16.06.12, 15:03       Titel: Nach oben

Du hast meinen nicht verstanden. Wenn die mögliche Gesamtpunktzahl der überhaupt bearbeiteten Aufgaben nicht bis zur 4.0 Grenze reicht, dann ist die Korrektur eine schnelle Sache. Wenn es an See Bürokratie scheitert, und die Aufgaben dennoch im Detail ausgewertet werden, dann ist das Problem ganz woanders zu suchen..

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Johannes Hafner
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Johannes Hafner

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Beitrag Verfasst am: Sa 16.06.12, 15:35       Titel: Nach oben

Tja, aber so ist es nunmal. Und man kann jetzt natürlich an der Bürokratie etwas ändern - oder einfach die Klausurschreiber bitten, den Korrektoren etwas entgegen zu kommen.
Die Haltung “ich sehe nicht ein da jemandem entgegen zu kommen, weil an der Regelung bin ich nicht schuld” finde ich extrem ignorant und unverschämt denen gegenüber, die die arbeit damit haben - weil die sind genauso wenig schuld. von daher ist diese diskusison zumindest was diesen Punkt anbelangt auch von meiner seite aus erstmal beendet, meinen standpunkt und meine bitte habe ich klar gemacht, man kann ihn jetzt verstehen oder eben nicht.

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malinalxochi
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Beitrag Verfasst am: Sa 16.06.12, 15:53       Titel: Nach oben

@Gast: Blöd, wenn manche Klausuren aufgetrennt werden, also eine Person aus dem Team nur eine bestimmte Aufgabe korrigiert, dann hast du nämlich keine Ahnung, ob der/diejenige bestanden hat oder nicht.

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Let's agree to differ.

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bLumbergh
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Beitrag Verfasst am: Di 19.06.12, 13:27       Titel: Nach oben

Yikes, was ein Roman :D:

Ich kann schon den Ärger bei den Veranstaltern verstehen, wenn Prüfungsräume wider erwarten nur halbvoll/-leer sind. Aber ist das nicht zum Teil nur ein gefühltes Problem? Denn:

1. Prüfungsräume:
Die müssen doch eh viel früher reserviert werden und dabei werden doch die Teilnehmerzahlen der Vorjahre mit etwas Puffer als Basis genommen. Ob da jetzt nachher Plätze frei bleiben oder nicht ändert doch nichts an der bereits vorhandenen Raumbelegung, oder?

2. Gedruckte Angaben:
Hier kann man doch zumindest durch eine mögliche Klausuran/abmeldung bis 1-2 Tage vor der Klausur gegensteuern. Die Angaben sollten dann natürlich erst einen Tag vor der Klausur oder, falls genug Zeit ist, erst am Klausurtag gedruckt werden. Siehe auch Vorschläge unten.

3. Statistiken / Abbrecher:
Gibt es eigentlich brauchbare Statistiken über die freien Plätze verschiedener Klausuren? Könnte die jemand veröffentlichen? Sind im Falle der “Ersti-Klausuren” (1./2. Semester) mal die Leute, die nicht erschienen sind und die dann später keine Leistungen mehr erbracht haben bzw. sich exmatrikuliert haben, rausgerechnet worden? Denn Leute, die bei den ersten Klausuren feststellen dass ihnen das Studium nicht passt, lassen sich vermutlich deutlich schwerer dazu bewegen, auf die Abmeldung zu achten. Oder anders ausgedrückt: Hat sich überhaupt mal jemand die Mühe gemacht herauszufinden, welche Leute aus welchen Gründen nicht erschienen sind?

4. Korrekturen:
Ich finde Prüfungen und Korrekturen sind eines der zentralen Angebote der Uni. Sich als Korrektor über unnötigen Aufwand zu beschweren finde ich nicht zielführend, denn das ist dann doch eigentlich nicht ein Problem des Korrektors, sondern des Veranstalters, der zu wenig Korrektoren eingestellt hat. Im Idealfall korrigiere ich als Korrektor einfach so viel Klausuren wie vorher vereinbart.
Zudem zählen im Bachelor imo ECTS > Noten. Egal ob bei Auslandssemester-Bewerbungen, Master-Bewerbungen, Job-Bewerbungen, Bafög, … zählt immer zuerst der Studienfortschritt und nicht die Note. Wenn ich daher erst mal eine 4.0 für die ECTS-Punkte setzen kann, versuche ich das auch und korrigiere dann später über die Notenverbesserung nach. Und da in der Vergangenheit immer schon mal Bewertungsschemata nachträglich geändert wurden, kann ich in der Klausur nie wirklich meinen Punktestand abschätzen. Und auch die Möglichkeit, einzelne unter Klausurbedingungen gelöste Aufgaben korrigiert zu bekommen sehe ich als ein sinnvolles Angebot.
Zudem müssen in meinen Augen Klausuren nicht immer so schnell korrigiert werden (auch wenn ich mich natürlich trotzdem über eine schnelle Korrektur freue), so dass sich im Falle von mehr Korrektoren auch Korrekturterminprobleme leichter lösen lassen.

5. ToR-Regelung
Auch wenn das jetzt eh wie eine etwas plumpe Drohung klang, wage ich das mal generell zu bezweifeln. Es mag Ausnahmen geben, die das tatsächlich so handhaben, aber generell würde das ja heißen, dass nachher jede mal nicht bestandene Prüfung dort auftauchen muss, egal ob wegen Nicht-Erscheinen oder wegen einmaligem Nichtbestehen und dann Bestehen.

Eine generelle Sache noch:
Das Drohen, die vielen netten Angebote, die den Studierenden das Leben leichter machen, wieder wegzunehmen, finde ich irgendwie nervig und irgendwo auch eine Unart. Das ist ja nicht das erste mal, sondern kam in Bezug auf die Bonuspunkte auch schon vor. Fakt ist doch: Das sind die verabschiedeten Rahmenbedingungen für das Studium und nicht irgendwelche Geschenke um ein paar schreiende kleine Kinder zu beruhigen (oder etwa doch? :)). Was sollen vor allem die Leute machen, die sich immer an die Regelungen halten? Handtücher und Seifenstücke rauskramen und die bösen Kommilitonen im Schlafsaal besuchen?

Und zum Schluss noch ein paar Vorschläge zur Verbesserung:

1. Längere Klausurphasen:
Pro Semester finden ca. 3-4 Klausuren nach Plan statt. Warum diese nicht auf ca. 5 Wochen verteilen (mit einer Woche Puffer nach Semesterende). Danach dann in der gleichen Reihenfolge die Nachklausuren. Prof. Bry hat für sich mit einem ähnlichen Ansatz ja schon begonnen. Dann hat man für jede Klausur zumindest mal eine Woche zur Wiederholung Zeit. Wenn man nicht alle Klausuren in den Sand setzt, bleibt zudem immer noch freie Zeit in den Semesterferien. Auf jeden Fall löst das das Problem ein wenig, dass man nach Semesterende merkt dass der Stoff nicht sitzt und man keine Zeit mehr zum Wiederholen / Nacharbeiten mehr hat. Zudem sollten Nachklausuren in meinen Augen nicht erst nach Beginn des neuen Semesters stattfinden. Außerdem sollten sich alle Veranstalter mal drauf einigen bzw. sich auch dran halten, Nachklausuren gleichrangig mit Erstklausuren zu behandeln. Sprich: So gut es geht den gleichen Schwierigkeitsgrad für beide Klausuren. Immerhin gibt es ja mehrfach von offizieller Seite den Hinweis / die Empfehlung, sich die Klausurlast in beide Phasen aufzuteilen. Nur wenn man vorher schon weiß, dass sich nicht jeder an diese “Gleichberechtigung” hält, führt das natürlich dazu, dass sich viele Leute “auf gut Glück” schon mal in die erste Klausur setzen, obwohl sie eigentlich lieber zielgerichtet nur die zweite Klausur geschrieben hätten.

2. Bestätigung der Anmeldung:
1-2 Tage vor der Klausur noch einmal aktiv die Anmeldung bestätigen lassen. Dies könnte persönlich im Sekretariat geschehen (vermutlich besser nicht, da die Angestellten dort sonst Amok laufen würden und man als Studierender 1-2 Tage vor Klausur auch besseres zu tun hat :)) oder aber per Email-Erinnerung mit Bestätigung bzw. über Uniworx. Das sollte die Leute aussieben, die die schon geschehene Anmeldungen vergessen haben, bzw. denen sie egal ist.

3. Aufteilung der Prüfung / Qualifikation für Prüfung:
Erfordert vermutlich eine Änderung der Prüfungsordnung, aber wenn es was bringt, sollte das ja nichts ausmachen. Man könnte die Prüfungen stärker aufteilen, z.B. einen gewissen Anteil der Endnote in 1-2 Testate im Semester. Ist natürlich mehr Aufwand für Professoren und Korrektoren. Dafür hat man mehr Feedback über seinen Wissensstand und kleinere Prüfungshappen. Zudem sorgt die Note der Testate ja schon für eine Art Qualifikation für die Hauptklausur, da man da u.U. schon nicht mehr eine gute Note erreichen kann. Oder man muss einfach beide Testate generell bestanden haben, um an der Klausur teilzunehmen. Alternativ könnten man das auch über die Übungsblätter lösen, allerdings würde das vermutlich noch stärker das Abschreiben fördern. Insgesamt würde man damit aber die Studierenden von Anfang an zwingen den Stoff zu lernen, so dass dann wohl kaum jemand die Klausur verschenken würde.

_________________

Mmkay?

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Johannes Hafner
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Johannes Hafner

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Beitrag Verfasst am: Di 19.06.12, 14:01       Titel: Nach oben
bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
1. Prüfungsräume:
Die müssen doch eh viel früher reserviert werden und dabei werden doch die Teilnehmerzahlen der Vorjahre mit etwas Puffer als Basis genommen. Ob da jetzt nachher Plätze frei bleiben oder nicht ändert doch nichts an der bereits vorhandenen Raumbelegung, oder?

Doch. Denn wenn ein Dozent ständig wesentlich mehr Plätze angibt als dann Leute erscheinen, dann wird die Raumverwaltung irgendwann nicht mehr bereit sein, so große Räume herzugeben. Denn die Großen Räume sind begehrt - und Mangelware.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
2. Gedruckte Angaben:
Hier kann man doch zumindest durch eine mögliche Klausuran/abmeldung bis 1-2 Tage vor der Klausur gegensteuern. Die Angaben sollten dann natürlich erst einen Tag vor der Klausur oder, falls genug Zeit ist, erst am Klausurtag gedruckt werden. Siehe auch Vorschläge unten.

Genau das passiert aber nicht, obwohl es möglich ist.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
4. Korrekturen:
Ich finde Prüfungen und Korrekturen sind eines der zentralen Angebote der Uni. Sich als Korrektor über unnötigen Aufwand zu beschweren finde ich nicht zielführend, denn das ist dann doch eigentlich nicht ein Problem des Korrektors, sondern des Veranstalters, der zu wenig Korrektoren eingestellt hat. Im Idealfall korrigiere ich als Korrektor einfach so viel Klausuren wie vorher vereinbart.

Dann stellst du dir das anders vor, als es in der Praxis läuft. Denn: In Veranstaltungen, in denen es Übungen gibt, korrigieren im Normalfall die Korrektoren - OHNE extra dafür bezahlt zu werden. Es gibt einfach das Geld, was es als Tutor eben gibt.
Klar, man wird über die Vorlesungszeit meistens ein paar Wochen drüber raus bezahlt, um die Korrektur abzudecken - aber feste Zahlen gibt es da nicht, die Regel ist: korrigiert wird, was da ist. Läuft mir den Übungsblättern im übrigen genauso: bezahlt wird pauschal, egal wie viel abgegeben wird.
Einfach mal sagen “gut, 30 Klausuren durch, ich geh” ist nicht drin, gegenüber den anderen Korrektoren und gegenüber den Assistenten (die ja auch nichts dafür können und auf dem Rest sitzen bleiben würden) eine Unverschämtheit und gehört sich einfach nicht.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
Zudem zählen im Bachelor imo ECTS > Noten. Egal ob bei Auslandssemester-Bewerbungen, Master-Bewerbungen, Job-Bewerbungen, Bafög, … zählt immer zuerst der Studienfortschritt und nicht die Note. Wenn ich daher erst mal eine 4.0 für die ECTS-Punkte setzen kann, versuche ich das auch und korrigiere dann später über die Notenverbesserung nach. Und da in der Vergangenheit immer schon mal Bewertungsschemata nachträglich geändert wurden, kann ich in der Klausur nie wirklich meinen Punktestand abschätzen.

Es geht hier niemandem um Abgaben, die irgendwie noch bestanden sein könnten. Das habe ich auch ausdrücklich dazugesagt. Aber es gibt REGELMÄSSIG Leute, die auch von 6 Aufgaben nur eine Lösen und nicht entwerten.
Im übrigen: Leute, die nur knapp bestehen oder bestehen könnten, entwerten meisntes sowieso, eben weil sie die 4.0 eh nicht brauchen könnten. Nur die Leute, die “nur zum Anschauen” kommen und gar nicht vor haben zu bestehen, die entwerten nicht. Obwohl sie das definitiv nicht korrigiert haben wollen. Denn: wieso entwerten, ich geh ja kein Risiko ein schlecht zu bestehen. Da denken die meisnten eifnach gar nicht dran, dass sie das entwerten könnten, weil’s ja keinen Unterschied macht. Und NUR diese Leute möchte ich ansprechen mit der Bitte zu entwerten. Ich unterstelle niemandem hier Absicht, un jeder, der an der Korrektur wirklich interessiert ist hat das Recht dazu. Aber viele sind eben gar nicht interessiert und verursachen trotzdem Arbeit.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
Und auch die Möglichkeit, einzelne unter Klausurbedingungen gelöste Aufgaben korrigiert zu bekommen sehe ich als ein sinnvolles Angebot.

Dieses Angebot stellen Klausuren aber einfach nicht da. Dafür gibt es Probeklausuren wenn der Dozent diese Möglichkeit geben möchte. Außerdem würde das auch bedeuten, dass man in die Einsicht kommt - ich habe aber bisher in keiner Einsich Leute gesehen, die nur ihre Korrekturen sehen wollten, obwohl sie nicht bestanden haben. Wer nicht bestanden hat kommt zum Feilschen oder garnicht.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
Zudem müssen in meinen Augen Klausuren nicht immer so schnell korrigiert werden (auch wenn ich mich natürlich trotzdem über eine schnelle Korrektur freue), so dass sich im Falle von mehr Korrektoren auch Korrekturterminprobleme leichter lösen lassen.

Es geht nicht um die Termine, es geht um den Aufwand. Der wird durch’s aufteilen nicht größer. AM Stück zu korrigieren empfinde ich persönlich sogar als angenehmer als wenn man das aufteilt.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
5. ToR-Regelung
Auch wenn das jetzt eh wie eine etwas plumpe Drohung klang, wage ich das mal generell zu bezweifeln. Es mag Ausnahmen geben, die das tatsächlich so handhaben, aber generell würde das ja heißen, dass nachher jede mal nicht bestandene Prüfung dort auftauchen muss, egal ob wegen Nicht-Erscheinen oder wegen einmaligem Nichtbestehen und dann Bestehen.

Richtig. Aber eine erste Alternative wäre es ja zum Beispiel schon, einfach nur die Mülltonne oder die Verbesserungsmöglcihkeit wieder abzuschaffen. Und/Oder wesentlcih mehr Prüfungen als GoP-Prüfung zu deklarieren, wo man nur 2 Versuche hat - in Biologie ist zum Beispiel soweit ich weiß in den ersten 3 Semestern fast jede Prüfung eine GoP-Prüfung.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
Eine generelle Sache noch:
Das Drohen, die vielen netten Angebote, die den Studierenden das Leben leichter machen, wieder wegzunehmen, finde ich irgendwie nervig und irgendwo auch eine Unart.

Das “Fordern und ständig auf Entgegenkommen pochen ohne die Gegenseite verstehen zu wollen” (oder sogar das “stellt euch nicht so an”-Gehabe) auch.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
Das ist ja nicht das erste mal, sondern kam in Bezug auf die Bonuspunkte auch schon vor. Fakt ist doch: Das sind die verabschiedeten Rahmenbedingungen für das Studium und nicht irgendwelche Geschenke um ein paar schreiende kleine Kinder zu beruhigen (oder etwa doch? :)). Was sollen vor allem die Leute machen, die sich immer an die Regelungen halten? Handtücher und Seifenstücke rauskramen und die bösen Kommilitonen im Schlafsaal besuchen?

Zustimmung in diesem Teil. Und jeder hat es natürlich lieber. auf die Vernunft zu hoffen. ABer schau dich doch mal um: Es gibt immer mehr Leute, die mit der Erwartung in ein Studium gehen, dass die gesamte Uni alles dafür tut, dass die Leute (möglichst ohne eigenes Zutun) am Ende mit einem (möglcihst guten) Abschluss wieder von der Uni gehen. Ich übertreibe? Nein, tu ich nicht. Ich kann dir Beispiele nennen (nur definitv nicht öffentlich).
Und glaub mir: sowohl die Assistenten als aber vor allem auch ich als Tutor finde es extrem frustrierend, wenn man sich extrem Mühe gibt, dann aber jede WOche wider Mails bekommt, in denen wegen einem halben Punkt auf einem Übungsblatt von “unfähigen Korrektoren”, Willkür, Studentehass, etc gesprochen wird. Manchmal (das zum glück selten) geht es bis zu Drohungen mit Anwälten wenn man nciht gewillt ist, die gewünschten Punkte zu geben. Und ja, das kommt tatsächlich vor. Vielleicht ist dir das (als Person, die das vermutlich nicht so macht) das auch eifnach nicht so bewusst, was da hintern den Kulissen alles passiert. Aber dann weißt du es jetzt.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
1. Längere Klausurphasen:
Pro Semester finden ca. 3-4 Klausuren nach Plan statt. Warum diese nicht auf ca. 5 Wochen verteilen (mit einer Woche Puffer nach Semesterende). Danach dann in der gleichen Reihenfolge die Nachklausuren.

Plane das, ich unterstütze dich. Ich finde das auch sinnvoll - das ist in anderen Fächern noch viel extremer zusammengeschoben als in Irnfomatik, in Physik hatte ich schon 3 Klausuren in einer Woche.
Das “offizielle Problem” dabei: es wird dir nicht gelingen, in der Zeit, in der die Dozenten Zeit haben das für jede Fächerkombination zu hinzubekommen. Einfach nicht möglich.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall löst das das Problem ein wenig, dass man nach Semesterende merkt dass der Stoff nicht sitzt und man keine Zeit mehr zum Wiederholen / Nacharbeiten mehr hat.

Das sollte/darf aber auch eifnach nicht passieren. Dazu gibt es ja die Übungsblätter als selbstkontrolle - und wenn man jede Vorlesugn nacharbeitet, wie es eigentlcih gedacht ist, dann passiert das sowieso nicht. Geht man in die Tutorien UND versucht immer, den Stoff live mitzulernen, dann weiß man zeitnah, wenn man etwas nicht verstanden hat, udn kann nachfragen. Das ist in der Verantwortung jedes einzelnen, das muss nicht “von oben” so geregelt werden!
Und nein, ich mache das auch nicht so. ABer ich beschwere mich auch nciht darüber, dann wenig Zeit zum lernen zu haben und in den Stress zu kommen. Ich hab es mir selbst so rausgesucht.

Zustimmung zu der Sache mit den Nachklausuren im übrigen ;)

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
2. Bestätigung der Anmeldung:
1-2 Tage vor der Klausur noch einmal aktiv die Anmeldung bestätigen lassen. Dies könnte persönlich im Sekretariat geschehen (vermutlich besser nicht, da die Angestellten dort sonst Amok laufen würden und man als Studierender 1-2 Tage vor Klausur auch besseres zu tun hat :)) oder aber per Email-Erinnerung mit Bestätigung bzw. über Uniworx. Das sollte die Leute aussieben, die die schon geschehene Anmeldungen vergessen haben, bzw. denen sie egal ist.

Führt dann zu beschwerden/unklarheiten wenn Leute kommen, die nicht bestätigt haben. “Wusste ich nicht”, “war nicht da”, “hab die Mail nicht bekommen”. Halte ich schon deswegen für keine Gute Idee. Außerdem: auch da werden die meisten trotzdem bestätigen. Bei Klausuren, in denen man sich nicht anmelden muss (in physik üblich) beschließe ich oft auch erst am tag der klausur (oder am abend davor) ob ich komme oder nicht.

bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
3. Aufteilung der Prüfung / Qualifikation für Prüfung:
Erfordert vermutlich eine Änderung der Prüfungsordnung, aber wenn es was bringt, sollte das ja nichts ausmachen. Man könnte die Prüfungen stärker aufteilen, z.B. einen gewissen Anteil der Endnote in 1-2 Testate im Semester. Ist natürlich mehr Aufwand für Professoren und Korrektoren. Dafür hat man mehr Feedback über seinen Wissensstand und kleinere Prüfungshappen. Zudem sorgt die Note der Testate ja schon für eine Art Qualifikation für die Hauptklausur, da man da u.U. schon nicht mehr eine gute Note erreichen kann. Oder man muss einfach beide Testate generell bestanden haben, um an der Klausur teilzunehmen. Alternativ könnten man das auch über die Übungsblätter lösen, allerdings würde das vermutlich noch stärker das Abschreiben fördern. Insgesamt würde man damit aber die Studierenden von Anfang an zwingen den Stoff zu lernen, so dass dann wohl kaum jemand die Klausur verschenken würde.


Gibt es in Ansätzen in manchen Vorlesungen (ich hatte in FSK zum eispiel 2 Zwischenprüfungen), aber immer nur über Bonuspunkte, anders ist das mit der Studienordnugn nicht vereinbar. Die Studienordnung in diesem Fall anzupassen wird aber vermutlich am Protest dagegen scheitern. ICH wäre für Übungsblätterpflicht (anstatt bonuspunkte - man MUSS halt einfach soundsoviel prozent haben), das zwingt zum “mitlernen” und gibt eienm persönlich, wi du schon sagtest, außer zwang (ja, viele brauchen den, ich auch) auch feedback (das tun die übugnsblätter aber so auch, WENN man sie macht!!)

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“Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: die menschliche Dummheit und das Universum.
Beim Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.” (Albert Einstein)

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Gast







Beitrag Verfasst am: Di 19.06.12, 15:01       Titel: Nach oben
bLumbergh hat Folgendes geschrieben:

1. Prüfungsräume:
Die müssen doch eh viel früher reserviert werden und dabei werden doch die Teilnehmerzahlen der Vorjahre mit etwas Puffer als Basis genommen. Ob da jetzt nachher Plätze frei bleiben oder nicht ändert doch nichts an der bereits vorhandenen Raumbelegung, oder?

Man darf nicht vergessen, dass es jeder Raum auch beaufsichtigt werden muss. Wenn also (durch Abmeldungen) klar wird, dass man nicht alle Räume braucht, kann man immerhin unnötige Aufsichten vermeiden. Schon allein deswegen ist die einfache Bitte um Abmeldung vor Klausuren sinnvoll.

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Doris Hausen
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Doris Hausen

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Beitrag Verfasst am: Di 19.06.12, 16:58       Titel: Nach oben
bLumbergh hat Folgendes geschrieben:
2. Bestätigung der Anmeldung:
1-2 Tage vor der Klausur noch einmal aktiv die Anmeldung bestätigen lassen. Dies könnte persönlich im Sekretariat geschehen (vermutlich besser nicht, da die Angestellten dort sonst Amok laufen würden und man als Studierender 1-2 Tage vor Klausur auch besseres zu tun hat :)) oder aber per Email-Erinnerung mit Bestätigung bzw. über Uniworx. Das sollte die Leute aussieben, die die schon geschehene Anmeldungen vergessen haben, bzw. denen sie egal ist.

Als eine aus dem UniWorX Team eine kurze Info dazu. Wir sind gerade dabei einen Reminder kurz vor der Klausur einzubauen. Dieser Reminder enthält einen Hinweis, dass man zur Klausur XYZ angemeldet ist, und sich bitte, sollte man an dieser Klausur nicht teilnehmen wollen, von eben dieser Klausur in UniWorX wieder abmeldet.

Eine verbindliche Bestätigung einzuführen würde, wie Johannes schon geschrieben hat, zu einem Haufen Beschwerden führen. Z.B. eine eigentlich einfache Sache - wie das Abrufen der CIP Mails - klappt nämlich leider bei vielen nicht. Wir bekommen täglich mehrere Undelivered Mails zurück an die UniWorX eMail Adresse weil Leute ihre CIP Adresse an Postfächer weiterleiten die nicht mehr existieren oder voll sind (web.de). Dazu eine riesige Dunkelziffer an Studenten die ihre CIP Mails weder weiterleiten noch abrufen… (Was ihr tun solltet! Dahin kommen durchaus wichtige Infos wie Zusagen für Seminarplätze etc.)

Und ein Hinweis zum Klausurdruck. Für den Klausurdruck von Digitale Medien (250 Klausuren à 15 Seiten) stand ich am Tag direkt vor der Klausur vier Stunden vor dem Kopierer - der bei uns leider im Gang vorm Sekretariat steht und somit “bewacht” werden muss. In Zukunft werden wir große Klausuren daher an die Hausdruckerei geben. Die wiederum brauchen die Klausur 3 Tage vor dem Termin um rechtzeitig fertig zu werden. Daher ist ein “spontanes” Ausdrucken leider nur bei kleineren Klausuren überhaupt möglich.

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lars
Observer
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Beitrag Verfasst am: Mi 20.06.12, 0:13       Titel: Nach oben

Weshalb genau, muss man als Korrektor eigentlich –selbst wenn es mit Puffer absolut unmöglich ist bei bereits bekanntem Notenschlüssel – weitere Aufgaben korrigieren ?
Gibt es da explizite Vorschriften ?

Ich sehe keinen Sinn darin und schlage daher vor an dieser Stelle -auch im eigenen Interesse ;-) -etwas zu ändern.
Einen Sinn hätte es ja noch, wenn einem die erreichte Punktzahl mitgeteilt wird. Ist dies nicht der Fall… nunja.

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Tobias Adolph
Observer
Observer


Beiträge: 48

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Beitrag Verfasst am: Do 21.06.12, 12:53       Titel: Nach oben
Zitat:
Weshalb genau, muss man als Korrektor eigentlich –selbst wenn es mit Puffer absolut unmöglich ist bei bereits bekanntem Notenschlüssel – weitere Aufgaben korrigieren ?
Gibt es da explizite Vorschriften ?

Siehe Post weiter oben: Klausuren werden oft zerlegt, und jeder bearbeitet genau eine Aufgabe, da die Korrektur so für die Korrektoren in endlicher Zeit möglich ist. Überleg mal, du musst in so Massenveranstaltungen, wie RNVS ~ 400 bis 550 Klausuren mit 4 - 8 Aufgaben korrigieren (das sind 2! Tutoren).

Außerdem gehst du bei deinem Vorschlag davon aus, dass die Perspektive der Assistenten und Korrektoren auf eine Klausur dieselbe ist, wie die eines Studenten. Um als Korrektor herauszufinden, ob sich die Korrektur überhaupt lohnt, muss er sich die Arbeit ja auch erst einmal anschauen (Arbeit). Wohingegen ein Student sich selbst besser einschätzen kann.

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Marianne
LMU-Offiziell
LMU-Offiziell


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Beitrag Verfasst am: Do 21.06.12, 14:08       Titel: Nach oben

Danke für die Diskussion hier.

Ich denke, dass die Klausuren deswegen alle korrigiert werden müssen wenn der Student das wünscht, weil er dann ja zur Klausureinsicht gehen kann. (Was in der Praxis selten vorkommt.)

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lars
Observer
Observer


Beiträge: 37

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Beitrag Verfasst am: Do 21.06.12, 22:07       Titel: Nach oben
Tobias Adolph hat Folgendes geschrieben:


Siehe Post weiter oben: Klausuren werden oft zerlegt, und jeder bearbeitet genau eine Aufgabe, da die Korrektur so für die Korrektoren in endlicher Zeit möglich ist. Überleg mal, du musst in so Massenveranstaltungen, wie RNVS ~ 400 bis 550 Klausuren mit 4 - 8 Aufgaben korrigieren (das sind 2! Tutoren).


Die Art und Weise wie eine Klausur korrigiert wird, hat doch nichts mit der Vorgabe zu tun, alles korrigieren zu müssen.
Die paar Male, die ich Klausuren korrigiert habe, wurden die Punkte einer Aufgabe vorne auf die Klausur eingetragen (sowas kann man auch online machen, wenn die Blätter an komplett unterschiedlichen Orten sind). So lässt sich leicht erkennen ob es irgendwann noch reichen kann oder nicht.
Es ginge also durchaus.

Zitat:

Außerdem gehst du bei deinem Vorschlag davon aus, dass die Perspektive der Assistenten und Korrektoren auf eine Klausur dieselbe ist, wie die eines Studenten. Um als Korrektor herauszufinden, ob sich die Korrektur überhaupt lohnt, muss er sich die Arbeit ja auch erst einmal anschauen (Arbeit). Wohingegen ein Student sich selbst besser einschätzen kann.

Ich bin mir nicht sicher was genau du mit Perspektive meinst. Ein Student kann doch nur abschätzen ob es reichen wird – Korrektoren sollten zum Zeitpunkt einer Korrektur bereits einen Notenschlüssel haben – dies hat ein Student nicht. Ich habe schon Klausuren gesehen, bei denen man mit 6 bzw 8 von ca 40-45 Punkten bestanden hat (damit konnte zum Zeitpunkt der Klausur niemand rechnen).


Wenn 1 Korrektor 400 Klausuren korrigieren muss, wie wird dies dann vergütet ? Wir haben zu 10t in 2 Stunden 100 Klausuren korrigiert…
Demnach werden das EINIGE Korrekturstunden.

Und an dieser Stelle mal ein Wink: Es lohnt sich fast immer mit ausreichend Zeit in die Klausureinsicht zu gehen.

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Tobias Adolph
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Beitrag Verfasst am: Fr 22.06.12, 9:42       Titel: Nach oben

Klausur aufteilen: Nicht immer hat man im Blick, ob andere Aufgaben überhaupt bearbeitet wurden… Das lässt sich bei unvorteilhafter Synchronisation auch nicht übers Internet auflösen.

Perspektive: Ein Korrektor sieht: Es wurde etwas geschrieben. Um festzustellen, dass es sich nicht lohnt es zu lesen, muss er es lesen, wohingegen der Verfasser weiß, dass es eher ein verzweifelter Versuch war.

Klausur RNVS: Ja, ich bin auch gespannt, wie die das hinbekommen wollen. Es wurde für die Veranstaltung nach Tutoren gesucht, das Geld wäre da gewesen, aber anscheinend gibt es nicht genügend qualifizierte Leute, die das machen wollen.

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malinalxochi
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Beitrag Verfasst am: Fr 22.06.12, 10:31       Titel: Nach oben
lars hat Folgendes geschrieben:

Wenn 1 Korrektor 400 Klausuren korrigieren muss, wie wird dies dann vergütet ? Wir haben zu 10t in 2 Stunden 100 Klausuren korrigiert…
Demnach werden das EINIGE Korrekturstunden.

Richtig. Es sind mehr als 2h…

Umso mehr willkommen wäre ein Entgegenkommen der Studenten, die ohnehin schon wissen, dass sie keine Chance zu bestehen haben (z.B. nur 1 oder 2 Aufgaben überhaupt bearbeitet). Nur darum geht’s.

Ein Kollege neben mir liest mit und kommentiert amüsiert mit einem Zitat von Knuth: “premature optimization is the root of all evil”

Have a nice day. 8)

_________________

Let's agree to differ.

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Johannes Hafner
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Johannes Hafner

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Beitrag Verfasst am: So 24.06.12, 20:36       Titel: Nach oben

Nebenbei dazu noch: im Internet kann man gar nichts koordinieren, weil da Ergebnisse von irgendwelchen Klausuren eigentlich gar nicht hindürfen, schon gar nicht ohne erlaubnis.

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Beim Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.” (Albert Einstein)

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Andreas Fichtner
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Beitrag Verfasst am: Di 10.07.12, 23:15       Titel: Nach oben

Das ist das erste mal, dass das Thema angesprochen wird, und es wird schon mit Konsequenzen bei Nichtbeachtung gedroht? Etwas vorschnell finde ich.
Zum Rest der Diskussion: Wieso versuchen, Probleme abzustreiten, die offenbar wichtig und beim ifi-Vorstand anerkannt genug sind, dass ohne Vorwarnung mit Konsequenzen gedroht wird ;)?

Der Hauptgrund für Nichterscheinen dürfte wohl sein, dass man sich “vorsichtshalber” zur Klausur anmeldet, weil man sich die Option mitzuschreiben offen halten will. Das passiert vor allem dann, wenn man seine Klausurtermine noch nicht alle kennt und sich über den Lernaufwand im Unklaren ist. Wenn man dann nicht mitschreibt denkt man entweder nicht mehr daran oder gibt sich nicht die Mühe, sich wieder abzumelden.

=> Lösung 1: Studenten informieren, dass es ein Problem ist, wenn sie nicht erscheinen. Geschieht in manchen Veranstaltungen schon, jetzt auch im Forum (Hier erreicht man aber dank facebook auch kein großes Publikum mehr). Vielleicht wäre auch ein Hinweis in Uniworx sinnvoll, zusammen mit dem von Doris schon angekündigten Reminder.

=> Lösung 2: Die Klausuranmeldung nicht - wie das bisher meist geschieht - möglichst früh freischalten, sondern bis 10 Tage vor der Klausur warten.
Dann hat man immer noch eine Woche um sich anzumelden, die Wahrscheinlichkeit, dass die angemeldete Person dann auch mitschreibt ist aber höher, weil sie viel besser einschätzen kann, ob sie vorbereitet ist.

Und zum Thema cip-Mails: Ich glaube, da sollte man etwas weniger Rücksicht nehmen. Wenn mal einer deswegen bei einer Klausur nicht mitschreiben darf, werden sehr schnell wieder alle ihr cip-Mails lesen. Man kann so viel Verantwortung durchaus erwarten, irgendeinen “sicheren” Kanal muss es ja geben, sonst bleibt nur noch der Brief nach Hause.

*edit: Ja, ich bin bisschen spät dran, dank fb schaut man ja kaum mehr ins Forum -.-

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Marianne
LMU-Offiziell
LMU-Offiziell


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Beitrag Verfasst am: Mi 11.07.12, 10:17       Titel: Nach oben

Es wird ja nicht mit Konsequenzen gedroht um jemanden zu ärgern, sondern es wird vom Vorstand lediglich angestrebt das Problem möglichst schnell zu beheben, denke ich.

Facebook ist doch wirklich keine gute Alternative zum Forum hier?! :shock:

In UniWorX ist das mit der Abmeldeverlängerung jetzt technisch umgesetzt worden, allerdings bleibt es jedem Dozenten selbst überlassen, ob er die Abmeldefrist verlängert, so dass man sich länger abmelden als anmelden kann.

Die Klausuranmeldung kann dann also sehr wohl am Anfang des Semesters bleiben und das Abmelden wäre bei entsprechender Einstellung dann einfach länger verfügbar.
(Argumente die Anmeldung früh zu schließen fallen mir allerdings gerade keine ein, ich selber korrigiere dieses Semester allerdings auch keine Klausuren.)

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Marianne
LMU-Offiziell
LMU-Offiziell


Beiträge: 1626

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Beitrag Verfasst am: Mo 14.01.13, 18:45       Titel: Nach oben

Nur um das auch hier zu dokumentieren, es musste tatsächlich eine Neuregelung beschlossen werden.

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