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Mal was interessantes zu Studiengebuehren...

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schoppenhauer
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Beitrag Verfasst am: Mi 09.07.08, 14:39       Titel: Mal was interessantes zu Studiengebuehren... Nach oben
Wurde auf blog.fefe.de verlinkt, lol.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28269/1.html

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Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben. (Archimedes)
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Marianne Busch
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 7:40       Titel: Nach oben
Übernahme der Off-Topic-Diskussion von hier
Anonymous hat Folgendes geschrieben:
Ob es da wohl auch schon einige Mädcheninformatiker gibt?.
Ich hoffe nicht. Außerdem hoffe ich, dass wir alle gut genug z.B. Programmieren können um uns damit die Studiengebühren zu verdienen, auch wenn das zusammen mit den sonstigen Kosten sicher nicht immer einfach ist.

@schoppenhauer: ich finde dein "lol" hier mehr als unangemessen, das Thema ist für die Betroffenen sicher nicht besonders amüsant.
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Max Scherr
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 9:34       Titel: Nach oben
Der Artikel ist ja mehr als zweifelhaft. Ich sehe den mehr als Werbung für diese Dating-Sex-Auktions-Website denn als seriösen Artikel.

Ich nehme an wir kennen doch alle gewisse Werbungsstile für sowas, von schlechten Werbespots nachts im TV, auf irgendwelchen Spaßseiten im Internet oder in der Zeitung. Wenn da eine Anzeige ist mit "Scharfe Krankenschwester erfüllt dir deine Träume. Ruf mich an ...", dann ist mit höchster Wahrscheinlichkeit die Person am Ende der Leitung keine Krankenschwester (genauso wie sie wahrscheinlich nicht aussieht wie auf dem Bild in der Zeitung) sondern spricht mit ihrer Rolle irgendwelche Sexfantasien an. Ich nehme an, das ist das Gleiche mit diesen angeblichen Studentinnen die sich prostituieren.

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass es Fälle gibt wo das tatsächlich Studentinnnen sind, aber ich würde meine Statisik nicht auf solchen Anzeigen auf irgendwelchen dubiosen Dating-Sex-Auktions-Websiten basieren.

Marianne Busch hat Folgendes geschrieben:

@schoppenhauer: ich finde dein "lol" hier mehr als unangemessen, das Thema ist für die Betroffenen sicher nicht besonders amüsant.


Dem Wörtchen "sicher" stimme ich nicht ganz zu.

Angenommen Studentinnen entscheiden sich tatsächlich dafür, diese Job auszuüben, dann tun sie das freiwillig*. Ob es für de Betroffenen amüsant ist weiß ich natürlich nicht, aber genausowenig weiß ich ob es ihnen gefallen würde als übermäßig bemitleidenswert gesehen zu werden.


*Klar könnten sie die Studiengebühren verantwortlich machen... dass sie genau diesen Weg wählen um an Geld zu kommen kann man den Studiengebühren jedoch nicht in Schuhe schieben.

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Zuletzt bearbeitet von Max Scherr am So 13.07.08, 13:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 11:12       Titel: Nach oben
Max Scherr hat Folgendes geschrieben:
Marianne Busch hat Folgendes geschrieben:

@schoppenhauer: ich finde dein "lol" hier mehr als unangemessen, das Thema ist für die Betroffenen sicher nicht besonders amüsant.
Dem Wörtchen "sicher" stimme ich nicht ganz zu.

Angenommen Studentinnen entscheiden sich tatsächlich dafür, diese Job auszuüben, dann tun sie das freiwillig*. Ob es für de Betroffenen amüsant ist weiß ich natürlich nicht, aber genausowenig weiß ich ob es ihnen gefallen würde als übermäßig bemitleidenswert gesehen zu werden.
Ich wollte niemanden bemitleiden, aber wenn sich wirklich jemand unter anderem wegen den Studiengebühren dazu gezwungen fühlt seinen Körper zu verleihen finde ich das nicht zum lachen.

Ob "echte Studenten" betroffen sind oder nicht, darüber wage ich keine Aussage, glaube aber nicht, dass das Thema völlig an den Haaren herbeigezogen ist.
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Raphael Wimmer
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 11:36       Titel: Nach oben
Zum gleichen Artikel ein Blogeintrag von Hadmut Danisch, u.a. mit zwei Kommentaren von mir.
Der Herr Danisch schreibt auch ansonsten immer wieder nette (oft etwas polemische) Sachen zum Thema Unis, Professoren, Prüfungen.
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Max Scherr
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 12:40       Titel: Nach oben
Marianne Busch hat Folgendes geschrieben:
Ich wollte niemanden bemitleiden, aber wenn sich wirklich jemand unter anderem wegen den Studiengebühren dazu gezwungen fühlt seinen Körper zu verleihen finde ich das nicht zum lachen.


Ich sage nicht, dass es zum Lachen ist und ich wollte dir auch deine Meinung zum Thema nicht streitig machen.

Ich finde nur, dass es nicht in jedem Fall "schlimm" ist, seinen Körper bzw. sich zu zu verleihen, sofern man sich dafür entscheidet.

Damit beziehe ich mich auch nicht nur auf Frauen...

@Raphael: Danke für den Link... schreibt wirklich lustige Sachen.

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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 13:44       Titel: Nach oben
Max Scherr hat Folgendes geschrieben:
Ich finde nur, dass es nicht in jedem Fall "schlimm" ist, seinen Körper bzw. sich zu zu verleihen, sofern man sich dafür entscheidet.

Ja das finde ich auch. Kann man wohl auch halbwegs glücklich damit leben. "Streetgirl" ist das beste Beispiel dafür.

Ich denke nur, dass der Prozentsatz gering ist, der sich freiwillig dafür entscheidet.
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schoppenhauer
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 22:42       Titel: Nach oben
Ich kann nur sagen, ich kenne selber einige Mädels aus meiner alten Schule, die meinten, sie würden wohl nicht studieren können, außer, sie würden sich prostituieren. Ich sage es mal so: Ich habe es damals als Witz aufgefasst (die meisten Studieren halt einfach nicht), aber ich glaube nicht, dass es bei allen Leuten bei einem Witz geblieben ist.
Ich verstehe auch irgendwie nicht die Ignoranz einiger Leute, auch hier im Forum, die sich garnicht vorstellen können, dass irgendwer vielleich aus finanziellen Gründen nicht studieren kann.

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Raphael Wimmer
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 23:17       Titel: Nach oben
schoppenhauer hat Folgendes geschrieben:
Ich verstehe auch irgendwie nicht die Ignoranz einiger Leute, auch hier im Forum, die sich garnicht vorstellen können, dass irgendwer vielleich aus finanziellen Gründen nicht studieren kann.


Hmm, ist das wirklich so? Ich persönlich kenne niemanden, der nicht studiert hat, weil er zuwenig Geld hatte.
Ich kenne aber viele Leute, die nur Bafög oder Kindergeld bekommen haben und dazu dann noch mehr oder weniger viel Geld selbst dazuverdienen mussten. Zumindest in Bayern findet man wohl immer irgendeinen Nebenjob, der einen über Wasser hält. Natürlich leidet das Studium darunter, und natürlich gibt es manchmal Wochen, in denen man jeden Tag 99-Cent-Salami mit Toastbrot isst.
Ich glaube aber, dass man, wenn man unbedingt studieren will, das auch kann. (Ich lasse mich aber auch gerne durch Beispiele vom Gegenteil überzeugen.)
Wenn man auf Urlaub, Auto, Weggehen, etc. nicht verzichten will, muss man Wege finden, etwas mehr Geld zu verdienen. Für manche (Studentinnen, Chemie-Studenten) gibt's sehr lukrative Möglichkeiten. Das muss man mit sich selbst (und evtl. Eltern/Partner/Polizei) ausmachen.

Als Informatik-Student finden sich in der Regel aber auch genügend andere gut bezahlte Jobs. Bei denen lernt man (im Gegensatz zum horizontalen Gewerbe) auch noch oft was nützliches dazu.

Um aber die Brücke zu schlagen: Informatiker vs. Prostituierte
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Raphael Wimmer
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Beitrag Verfasst am: So 13.07.08, 23:22       Titel: Nach oben
Max Scherr hat Folgendes geschrieben:
@Raphael: Danke für den Link... schreibt wirklich lustige Sachen.


Bitte.
Und bitte, bitte, bitte nicht alles was Hadmut (sic!) da Negatives über Professoren, Prüfungen und seine ehemalige Universität schreibt auf die LMU oder das IfI übertragen (das richtet sich jetzt an gewisse anonyme Kommentatoren).
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schoppenhauer
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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 1:15       Titel: Nach oben
Raphael Wimmer hat Folgendes geschrieben:
schoppenhauer hat Folgendes geschrieben:
Ich verstehe auch irgendwie nicht die Ignoranz einiger Leute, auch hier im Forum, die sich garnicht vorstellen können, dass irgendwer vielleich aus finanziellen Gründen nicht studieren kann.


Hmm, ist das wirklich so? Ich persönlich kenne niemanden, der nicht studiert hat, weil er zuwenig Geld hatte.
Ich kenne jemanden, der deswegen nicht studieren wollte, der dann aber - auf mein Drängen, und das Drängen vieler Anderer - eine dieser modernen schwachsinnigen Koppelungen von Ausbildung und Studium gemacht hat... Ein sehr intelligenter Mensch, hätte sicher etwas besseres werden können. Und ich kenne jemanden, dem wollten seine Eltern es fast nicht erlauben, zu studieren, und die finden es auch nicht gut - nur können sie es ihm nicht verbieten. Sicher, eine Minderheit. Trotzdem.

Raphael Wimmer hat Folgendes geschrieben:
Ich kenne aber viele Leute, die nur Bafög oder Kindergeld bekommen haben und dazu dann noch mehr oder weniger viel Geld selbst dazuverdienen mussten. Zumindest in Bayern findet man wohl immer irgendeinen Nebenjob, der einen über Wasser hält. Natürlich leidet das Studium darunter, und natürlich gibt es manchmal Wochen, in denen man jeden Tag 99-Cent-Salami mit Toastbrot isst.
Und ist das etwas gutes?

Raphael Wimmer hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube aber, dass man, wenn man unbedingt studieren will, das auch kann. (Ich lasse mich aber auch gerne durch Beispiele vom Gegenteil überzeugen.)
Wenn man auf Urlaub, Auto, Weggehen, etc. nicht verzichten will, muss man Wege finden, etwas mehr Geld zu verdienen.
Nun, ich glaube das sogesehen auch, nur dass manche Menschen es schon sehr wollen müssen, und auf mehr Sachen dazu verzichten müssten, als nur "Weggehen, Auto und Urlaub" (ich hab btw kein Auto, fahre nicht in Urlaub, und gehe nur äußerst selten "Weg").

Ich will damit eigentlich nur sagen: Es herrscht meiner Meinung nach eine viel zu große Akzeptanz hier und allgemein überall gegenüber Studiengebühren. Die Mehrheit der Studenten hat damit vermutlich kein Problem, und die meisten Leute sind vermutlich so egoistisch, dass sie sich garnicht die Mühe machen, an Andere zu denken. Studiengebühren sind etwas unsoziales, sie sind ein komplett falsches, nutzloses und vor Allem ungerechtes Konzept, das jeglicher Vernunft widerspricht. Und ich finde, das kann man garnicht oft genug sagen.

Und ich bezweifle übrigens, dass die Leute, die deswegen nicht studieren, oder sich deswegen ins horizontale Gewerbe begeben, das unbedingt an die Große Glocke hängen... Soll heißen, man wird es kaum erfahren.

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Alexander De Luca
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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 12:03       Titel: Nach oben
schoppenhauer hat Folgendes geschrieben:

Raphael Wimmer hat Folgendes geschrieben:
Ich kenne aber viele Leute, die nur Bafög oder Kindergeld bekommen haben und dazu dann noch mehr oder weniger viel Geld selbst dazuverdienen mussten. Zumindest in Bayern findet man wohl immer irgendeinen Nebenjob, der einen über Wasser hält. Natürlich leidet das Studium darunter, und natürlich gibt es manchmal Wochen, in denen man jeden Tag 99-Cent-Salami mit Toastbrot isst.

Und ist das etwas gutes?


Nein. Was der Raphael unmissverständlich damit sagen wollte ist, dass man eben manchmal Opfer bringen muss, wenn man etwas will. Und das sind während des Studiums nicht nur finanzielle Opfer.
Ich denke da z.B. an mind. 1 Jahr völligen Verzicht auf jegliches Privatleben während der Diplomprüfungszeit. Wir hatten auch Komilitonen, die solche Opfer nicht gebracht haben, was sich deutlich in deren Noten niedergeschlagen hat. Das Schöne ist, dass jeder die Freiheit hat, solche Entscheidungen selber zu treffen.

P.S.: Ich bin weder Studiengebührenfreund noch Gegner. Es hat alles seine Vor- und Nachteile (auch für die Studenten).

P.P.S.: Es gibt übrigens auch die Möglichkeit in Hessen, Ungarn oder Dänemark zu studieren, wenn man keine Studiengebühren zahlen will. In jedem der drei hat man sogar die Möglichkeit Studiengänge auf Deutsch zu besuchen. Also keinerlei Sprachbarriere.
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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 13:57       Titel: Nach oben
Alexander De Luca hat Folgendes geschrieben:

P.P.S.: Es gibt übrigens auch die Möglichkeit in Hessen, Ungarn oder Dänemark zu studieren [...]. In jedem der drei hat man sogar die Möglichkeit Studiengänge auf Deutsch zu besuchen


Hey...! :D Bei uns spricht man normalerweise immer Deutsch. Wenn Bayern damit ihre Probleme haben, ist das nicht unsere Schuld... ;)

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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 14:25       Titel: Nach oben
Eduard Vodicka hat Folgendes geschrieben:
Alexander De Luca hat Folgendes geschrieben:

P.P.S.: Es gibt übrigens auch die Möglichkeit in Hessen, Ungarn oder Dänemark zu studieren [...]. In jedem der drei hat man sogar die Möglichkeit Studiengänge auf Deutsch zu besuchen


Hey...! :D Bei uns spricht man normalerweise immer Deutsch. Wenn Bayern damit ihre Probleme haben, ist das nicht unsere Schuld... ;)


Hehe. War nur zu faul zum ausformulieren. :lol:
Wobeeei. Ich glaub mancher Ungar spricht besser Deutsch als die Hessen. :roll:
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schoppenhauer
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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 14:39       Titel: Nach oben
Ich würde mal sagen, ein Studium in Dänemark oder Ungarn (Ausland !!!) kommt teuerer, als in München zu bleiben, und Studiengebühren zu zahlen, und ist in gewisser Weise auch komplett Hirnfrei. Ob das in Hessen anders ist ... keine Ahnung, auf jeden Fall ist Hessen sehr weit weg. Ich finde es einfach schade, dass man hier, nur weil die Welt in Bayern noch ein paar Jahrhunderte in der Entwicklung zurückliegt, so stark benachteiligt wird.

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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 14:57       Titel: Nach oben
Also zum einen ist deine Aussage Quatsch, da München mit Abstand der teuerste der genannten Standorte ist (ausser du möchtest gerne im Stadtkern von Kopenhagen wohnen).
Zum anderen kannst du mit "weil die Welt in Bayern noch ein paar Jahrhunderte in der Entwicklung zurückliegt" höchstens meinen, dass man hier die Studiengebühren so SPÄT eingeführt hat. Informier dich mal. Ich habe Dänemark und Ungarn genannt, weil sie die einzigen sind die NOCH (im Falle von Dänemark und noch nicht wieder im Falle von Ungarn) keine Studiengebühren haben. In Österreich, Schweiz, den Niederlanden, England ("ouch" teuer) und den meisten anderen "nahen" Ländern zahlst du erheblich mehr Studienbeiträge als in Deutschland (Bayern).

Um es nochmal im Klartext zu schreiben: Natürlich haben Studienbeiträge Nachteile (z.B. haben sie in England dazu geführt, dass die Unis eigentlich kaum noch Studenten ablehnen können bzw. rausschmeissen, da sie so enorm von den Studienbeiträge abhängen). Das bestreitet keiner. Dennoch bin ich der Meinung, dass man bereit sein muss Opfer für sein Studium zu bringen (damit meine ich NICHT Prostitution).

P.S. @ Schoppenhauer: Ich finde wirklich du solltest dir mehr Mühe geben die Antworten deiner Komilitonen und anderer Forumsmitgleider zu verstehen bevor du auf diese antwortest. Es scheint bei 80% deiner eigene Beiträge so, dass du dir immer nur 2 - 3 Schlagwörter aus den Beiträgen nimmst und diese für deine Antworten völlig aus dem Kontext reisst. :?
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schoppenhauer
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Beitrag Verfasst am: Mo 14.07.08, 16:01       Titel: Nach oben
Alexander De Luca hat Folgendes geschrieben:
P.S. @ Schoppenhauer: Ich finde wirklich du solltest dir mehr Mühe geben die Antworten deiner Komilitonen und anderer Forumsmitgleider zu verstehen bevor du auf diese antwortest. Es scheint bei 80% deiner eigene Beiträge so, dass du dir immer nur 2 - 3 Schlagwörter aus den Beiträgen nimmst und diese für deine Antworten völlig aus dem Kontext reisst. :?
Sehe ich nicht so.

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Beitrag Verfasst am: Mi 16.07.08, 15:33       Titel: Nach oben
Kurz ein Update zu meinem Wissensstand:
Ich habe mich heute mit einem Mediziner unterhalten, und der hat am Rande erwähnt, dass es inzwischen öfters Medizinstudenten gibt, die wegen Überlastung das Studium aufgeben müssen oder gar nicht erst anfangen können. Allerdings liegt das nicht nur daran, dass die Studenten mehr arbeiten müssten, um die Studienbeiträge zu verdienen. Richtig zum Problem wird das durch die neue Studienordnung in München, das MeCuM. Diese ist deutlich praxisorientierter und lässt deswegen weniger Freiraum bei der Zeiteinteilung.
Ich würde meine Meinung also soweit revidieren, dass ich mir vorstellen kann, dass einzelne Studiengänge durch die Studienbeiträge deutlich anstrengender wurden. Meine Einschätzung der allgemeinen Situation berührt das nicht.
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schoppenhauer
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Beitrag Verfasst am: Mi 16.07.08, 18:16       Titel: Nach oben
Nunja, als Mathematiker (wie ich einer bin) findet man eigentlich kaum "studiennahe" Jobs, außer eben, direkt Korrigieren oder Tutorien halten, wenn man in so eine Vorlesung kommt - was ja alles Andere als Selbstverständlich ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass Informatik-Studenten, die eher theoretisch interessiert sind, dieses Problem haben - ich glaube kaum, dass Jobs für Informatiker die Theoretischen Fähigkeiten unbedingt fördern, und ich muss ehrlich sagen, dass die Praxisorientiertheit, die immer mehr zum wichtigsten Maß für alle zu werden scheint (das schwappt langsam leider auch zur Mathematik über), finde ich nicht wirklich gut.

Und die Fairness darin, sein Studium in diesem großen Maße selber finanzieren zu müssen, indem man sich in Unternehmen eingliedert, und Arbeit für sie macht, oder den Banken zu Profit verhilft, indem man sich einen Studienkredit holt, falls man das braucht, um dann später in ebensolchen Unternehmen zwar wohl etwas mehr zu verdienen, aber eigentlich immernoch für sie arbeiten, bzw. selbst wenn man selbstständig ist den Staat dann mit Steuern versorgen, nunja, diese Fairness sehe ich nicht.

Dass gerade Politiker das nicht verstehen, da die in der Regel Jura oder BWL studiert haben, oder "Politwissenschaften", und zumindest bei mir ein gewisser Teil solcher Studenten den Eindruck erweckt, mehr Freizeit zu haben, als ein Informatikstudent oder Mathematikstudent, und vermutlich dann wohl auch mehr als ein Medizinstudent, ist wohl kein Wunder.

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