Ein Projekt des
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Gast
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Verfasst am: Mo 16.01.12, 18:37
Titel: Was ich meinen Kommilitonen schon immer mal sagen wollte...
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Hallo zusammen!
Eigentlich versuche ich ein netter und zuvorkommender Mensch zu sein. Aber vielleicht bin ich manchmal einfach nicht böse genug. Deshalb versuche ich es jetzt mal anders:
Ich bin ziemlich aufgebracht. Ich saß heute in einer Wiederholungsstunde des Systempraktikums, die dazu gedacht war offene Fragen zur Zwischenklausur zu klären. Allerdings schien es mir (fast) so, als ob ich der einzige wäre, dem Sachen nicht klar sind.
Die Situation ist wie folgt: Ca 40 bis 60 Leute sitzen da und bis auf ein paar Ausnahmen, spricht keiner außer der Dozent und mir. Es ist nicht unbedingt so, dass ich mich nicht gerne reden höre. Aber WARUM!!! stellt (fast) niemand anderes Fragen? Eine ganze Stunde lang (die veranstaltung sollte eigentlich 1 1/2 Stunden lang sein)? Weiter: Warum klappt in keiner Verantstaltung des Informatik-Studiums so etwas wie Interaktivität? Warum bin ich immer der Kaschperl, der sich meldet und Fragen stellt oder Fragen des Dozenten beantwortet? Warum machst DU das nicht?
Ich kann mir vorstellen, dass du in eine der beiden Kategorien fällst:
Kategorie 1: Du hast es voll begriffen und (jetzt werde ich fies) bist dir einfach zu fein diese ach so trivialen Fragen zu beantworten.
Kategorie 2 (fies 2.0): Du bist zu feige! Dir kommt es nicht in den Sinn auch mal die Hosen runterzulassen und vor einer Menge von Leuten zu zeigen: “Ich habe das nicht verstanden.”
Für Kategorie 1: Ey! Reiß dich mal am Riehmen! Ja, du hast es drauf und du bist einfach Elite (dies ist keine Ironie). Damit geht aber an einer Einrichtung wie der Universität eine gewisse Verantwortung einher! Von dir können andere etwas lernen. Also bekomm dein Popo hoch und sag was! Erklär was! Stell Fragen, die über den Tellerrand hinausgehen! Weise den Dozenten auf einen Fehler hin, den sonst die ganzen Lämmer abschreiben! Komm schon Baby, beweg dein … was auch immer.
Für Kategorie 2: Ey! Reiß dich mal am Riehmen! Ja, du hast mit manchen Inhalten Schwierigkeiten, aber denkst du, du bist damit alleine? Du siehst doch nach Klausuren den Notenspiegel, da gibts immer auch Leute, die dasselbe Ergebnis erreichen, wie du. Die müssen mit dir in einer Liga spielen. Die sind vielleicht froh, wenn du dich traust und eine Frage stellst. Egal, ob die doof ist oder nicht. Btw: Es gibt (fast) keine doofen Fragen.
Gestellte Fragen zeigen den Dozenten, womit du Probleme hast, d.h. Übungen, Erklärungen, etc. pp. können auf dich abgestimmt werden. Weitere Jahrgänge von Studenten profitieren vielleicht davon, dass eine Aufgabe verständlicher gestellt ist, oder ein Inhalt genauer erklärt wird. Aber woher sollen es denn die Verantwortlichen wissen, wenn du deinen Mund nicht aufbekommst?
Ich weiß nicht, in welche Kategorie du fällst, aber nimm dir das mal zu Herzen! Ich stelle mir Studium und Uni anders vor, als ich es gerade erlebe. Ich würde gerne wie ein Erwachsener mit anderen zusammen lernen, sie von meinen Fehlern und ich von ihren. Weil wir alle irgendwie den Inhalt des Studiums verstehen wollen/müssen.
Ein weitere Punkt: Google. Ist schon ne feine Sache. Aber wenn jeder Dozent statt Fragen zu antizipieren darauf verweist, man solle es sich selbst aneignen (“googelt doch”) und jeder Student, anstatt eine Frage zu stellen, denkt “das googel ich nachher”, hat keiner was davon. Weder verbessert sich die Lehre, noch lernst du MIT anderen.
Wenn du was googelst und dabei Erfolg hast, herzlichen Glückwunsch. Wenn du aber die Frage in einer Veranstaltung stellst, dann bekommen andere mit, was die Antwort ist und vielmehr noch: Hey da gibt es ein Problem, das wäre mir so nicht aufgefallen. Siehs doch so: Dann bist du so ne Art “Glorreicher Held des Wissens”: Du gibst Wissen und Interesse an andere weiter. Um es einfach zu sagen: Für dich ist das Ergebnis gleich. Für deine Umwelt ist es ein Gewinn. Sei also nicht so egoistisch!
Meine Bitte an dich: Versuch mal ne Woche auf google zu verzichten, wo das geht. D.h. stell einfach mal alle Fragen in der Veranstaltung direkt. Nur mal als Experiment. Mal sehen, obs für dich und andere so besser oder schlechter ist.
Meine Bitte an alle, die mit mir im Sysprak sind: Ey, stellt nächste Woche mal Fragen und macht mal mit! Schickt den Dozenten eure Fragen, die ihr habt. Dann muss nicht ich den Kaschperl spielen, wegen dem alle ne Stunde sitzen bleiben, statt nach 20 Minuten zu gehen.
So. Verlasse Fiesheitsmodus.
Ich finde dieses Forum hier übrigens prima, bedauere aber, dass diese Art von Diskussionen hier (zumindest meines Wissens nach) selten stattfinden. Ich habe aber bewusst ein Account mit meinem richtigen Namen. Ich diskutiere gerne mit euch nicht-digital. Wie ihr mich erkennt? Eigentlich einfach: Ich bin der in eurer Veranstaltung, der sich ziemlich gerne reden hört…
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TobiasAdolph
Gast
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Verfasst am: Mo 16.01.12, 18:42
Titel: wo wir gleich beim Thema wären...
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…scheint mir, dass ich das mit dem Forum nicht ganz so verstanden habe…
Mein Name erscheint da nicht. Sollte aber. Deshalb: Ich heiße Tobias Adolph.
Cheers!
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Florian
Admin.em.


Beiträge: 1172
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Verfasst am: Mo 16.01.12, 21:18
Titel:
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Hi,
erstmal find ichs gut, dass du das postest 
Kann jetzt leider nicht von dieser Veranstaltung sprechen, aber meistens hatte ich schon das Gefühl, dass das auch mal klappt mit dem Fragen stellen.
Natürlich gabs das ein oder andere Mal, wo mit wirklich sinnfreien Fragen die Zeit vertan wurde (also diese typischen “Ich google danach und es ist wirklich das verdammte erste Ergebnis”, meist noch Sachen wie “Ich krieg das .HelloWorld.java nicht kompiliert, Hilfe!”), aber so insgesamt klingt das schon irgendwie seltsam.
Trotzdem solltest du dir, falls der letzte Absatz nicht zutrifft, einfach nix denken und weiter fragen, auch wenn du der Einzige bist,
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_________________ codeschmie.de
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malinalxochi
Prototype

Beiträge: 94
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Verfasst am: Mo 16.01.12, 21:29
Titel:
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Love it! Da bewegt sich was.
Ich bin nicht mehr im Systempraktikum. Stimme Florian zu: es ist irgendwie genauso wichtig selbst zu googeln wie die Zeit zu nutzen, in der man (hoffentlich überlegte) Fragen stellen kann.
Ich saß dieses Semester eigentlich fast nur in Mathe und Physik drin und dort klappt das schon mit obgleich seltenen Fragen (sowohl in Vorlesung als auch in den Übungsstunden).
Zu Systempraktikum: jetzt bin ich auch mal fies, weil ich hoffe, dass mir jemand widerspricht: es ist etwas festgefahren, die Kommunikation. Also mal auf die fiese Tour: wir fragen nix, wir googeln auch nachher nicht, wir fallen durch, wir sagen: die waren schuld! *jetzt mal schnell duck*
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_________________ Wir bleiben wach, bis die Wolken wieder lila sind!
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Marianne Busch
LMU-Offiziell


Beiträge: 1550
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Verfasst am: Di 17.01.12, 8:01
Titel:
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Auch ich bin nicht im Systempraktikum. Aus meinem Studium kenne ich die von dir beschrieben Situation aber aus zwei Blickrichtungen:
- Es gibt Studenten die sich auf Fragestunden lange vorbereiten (auch im Internet suchen) und dann wirklich auf die kleinen, interessanten Fiesheiten kommen, die die Informatik bereit hält. Ich fand es immer sehr interessant sowas dann auch außerhalb der Vorlesung in einer kleinen Gruppe von Interessierten zu diskutieren, die eben über den Tellerrand raussehen wollten, denn meist gehört sowas ja nicht mehr unbedingt zu dem was dann in der Klausur der Schwerpunkt ist.
Wenn du zu dieser Gruppe gehörst, dann sind die nicht Vorbereiteten oder evtl “Feigen” - wie du es schreibst - möglicherweise einfach froh, wenn du sie in einer Fragestunde auf die kritischen Punkte hinweist und ihnen einen Teil der Arbeit abnimmst. 
- Und dann gab es aber auch Situationen in denen ich mich gefragt habe warum man eben so Hallo-World-Fragen in der Vorlesung stellen muss und andere damit langweilen, anstatt selber aktiv zu werden (google oder ecosia oder ein Buch oder selber denken/ausprobieren oder sonst was). Um ein reales Beispiel von damals zu zitieren: *Dozent gibt Link zu einem Programm an* “Kann ich das auch mit Firefox runterladen?”

Für solche Leute gilt: Von jemandem “etwas beigebracht bekommen” heißt nicht, dass man selbst kein Engagement zeigt. Lernen (und damit denken und in der Informatik eben auch oft “ausprobieren”) muss man schließlich selber, das nimmt einem keiner ab.
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Toa
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Beiträge: 122
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Verfasst am: Di 17.01.12, 11:39
Titel: Re: Was ich meinen Kommilitonen schon immer mal sagen wollte
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| Anonymous hat Folgendes geschrieben: |
| Kategorie 1: Du hast es voll begriffen und (jetzt werde ich fies) bist dir einfach zu fein diese ach so trivialen Fragen zu beantworten. |
Hmm, hast du das ganze auch schon mal von der anderen Seite betrachtet? Warum stellen die Dozenten Fragen? Meiner Meinung nach ist der Sinn von Fragen, dass die Dozenten so herausfinden können, ob die Studenten alles verstanden haben. So können diejenigen, die noch Probleme mit der Thematik haben, sich mal beteiligen und dann bei einer richtigen Antwort ein Erfolgserlebnis haben oder bei einer falschen Antwort Verständnisprobleme aufdecken. Was nützt es da, wenn von 100 Leuten nur ein oder zwei Personen alles verstanden haben und dann ständig alle Fragen sofort beantworten? Wenn es beim Fragenstellen einfach nur darum gehen würde, möglichst schnell eine Antwort zu bekommen und dann weiterzumachen, könnten die Dozenten auf das Stellen von Fragen ja gleich verzichten und direkt die Antwort geben.
Das ist jedenfalls mein Gedankengang und der Grund, warum ich meistens keine Fragen beantworte, wenn ich schon alles verstanden habe. Nicht, weil ich mir “zu fein” bin, sondern weil das niemandem helfen würde.
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Tobias Adolph
Observer

Beiträge: 47
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Verfasst am: Di 17.01.12, 15:36
Titel:
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Es freut mich, dass dieses Thema einige Leute bewegt.
Zu google: Ich finde man darf als Anfänger solche “Hello World”-Fragen stellen, auch wenn sie vielleicht blöd sind. Wenn man eine Frage der “google”-Kategorie ein zweites Mal stellt, dann hat höchstwahrscheinlich derjenige einen Fehler gemacht, der die erste Frage beantwortet hat. Der hätte dann nämlich zeigen sollen, dass man solche Fragen mit google beantworten kann, anstatt die Frage selbst zu beantworten. Auch das würde ich als Lernprozess verbuchen. BTW: “Googel doch, du Noob! Es war mein erstes Suchergebnis…” geht auch in höflich.
Zu “ich beantworte keine Fragen, weil…”: Ich möchte da etwas genereller werden: Warum gibt es an der Uni so etwas wie Veranstaltungen, zu denen man hingeht? Meiner Meinung nach deswegen, weil Lernen an der Uni eine soziale Komponente hat. In der Interaktion mit den Lehrenden und Lernenden. In der Interaktion zwischen den Lernenden untereinander. Aber das findet nach meiner Erfahrung kaum statt. Jeder mag seine Beweggründe haben nichts zu sagen, aber das entbindet einen nicht von der Verantwortung, dass das eigene Verhalten in Veranstaltungen eben auch die Qualität des Lernens anderer beeinflusst.
Mein Eindruck ist auch, dass sogar auf Fragen wie “War das schon in der Vorlesung dran?” oder “Habt ihr das verstanden?” oder “Wie viel Uhr ist es?” keine Antworten kommen, weil keiner was sagen will. Und - zumindest ein Teil dieser Fragen sollte man beantworten können, ohne nachzudenken oder andere davon abzuhalten darüber nachzudenken. Darauf nicht zu antworten finde ich einfach unhöflich.
Cheers
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Charlotte
Builder


Beiträge: 558
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Verfasst am: Di 17.01.12, 19:49
Titel:
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| Zitat: |
| Warum klappt in keiner Verantstaltung des Informatik-Studiums so etwas wie Interaktivität? |
Ganz einfach: Weil es zu viele Leute sind. (ich weiß nicht wie viele ihr seid, aber weniger dürfte es im Vergleich zu den letzten Jahren sicher nicht geworden sein..)
10-20 Leute wären ideal (oder noch weniger!), aber das lässt sich an der Uni halt nicht realisieren
Wenn ich mir z.B. das Rechnernetze-Praktikum anschaue (auch eine Veranstaltung, die der MN-Lehrstuhl anbietet), da funktioniert das mit der Interaktivität (“Unterrichtsgespräch”) IMO recht gut, selbiges kann auch für kleine Tutorien gelten.
Große Hörsäle mit vielen Leuten schaffen eben keine vertrauensvolle, familiäre Atmosphäre, die zum Fragestellen ermutigen würde. Stattdessen sieht man sich damit konfrontiert, dass einen plötzlich ein paar hundert Leute anstarren und man im worst case die Frage noch 3 mal (brüllend) wiederholen muss, bis sie akustisch beim Dozenten angekommen ist.
| Zitat: |
| Warum gibt es an der Uni so etwas wie Veranstaltungen, zu denen man hingeht? |
Ich habe bislang auch nicht verstanden, warum jedes Semester wieder die gleichen Vorlesungen gehalten werden. Wenn sich das Konzept einer Vorlesung wirklich stark von jedem davor dagewesenen unterscheidet, ergibt das ja noch Sinn, aber pro Vorlesung pro Dozent würde einmal online stellen reichen, dafür könnte der Dozent dann z.B. Fragestunden anbieten (am besten gesplittet, sodass die Gruppen nicht so groß sind!).
Online schauen hat den Vorteil dass:
-man zwischendurch stoppen und/oder zurückgehen kann, wenn man etwas nicht verstanden hat
-man Dinge überspringen kann, die man schon weiß
-man sich zur Wiederholung noch mal einzelne Folien “anhören” kann
-man sich eine Umgebung schaffen kann, in der man nicht von Umgebungsgeräuschen abgelenkt wird
-man sich die Zeit des Anhörens aussuchen kann: also nicht im Halbschlaf um 8 Uhr morgens und auch erst, wenn man die vorigen verstanden hat
Natürlich ist das auch nicht das Optimum (das sind nunmal ganz kleine Gruppen ), aber es wäre IMO etwas im Rahmen des Machbaren.
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Karsten Bänder
Decorator


Beiträge: 203
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Verfasst am: Do 19.01.12, 9:09
Titel:
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Theoretisch kann die Unterrichtsmitschau genau das Problem adressieren: Man kann den Stoff in dem für einen persönlich besten Tempo durchgehen und dazu Fragen stellen. Leider ist die Aufbereitung der Vorlesungen ein riesiger Aufwand.
Für angekündigte Fragestunden empfiehlt es sich, die Fragen vorab schon schriftlich an die Dozenten zu schicken. Das erleichtert denen dann auch die Vorbereitung, weil sie schon eine gewisse Vorstellung davon haben, welche Punkte unklar sind.
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_________________ Fachschaft Medieninformatik in der GAF
https://gaf.fs.lmu.de/
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Charlotte
Builder


Beiträge: 558
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Tobias Adolph
Observer

Beiträge: 47
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Verfasst am: Do 19.01.12, 18:42
Titel:
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Mir persönlich geht es garnicht so um Vorlesungen. Meines Erachtens dürfen DIESE Veranstaltung gerne frontal und mit einem Minimum an Interaktivität stattfinden, denn eigentlich sind das ja Vorträge.
Mir geht es eher um Veranstaltungen, die eigentlich interaktiv angelegt sind: Tutorien, Übungen, Fragestunden, Seminare etc.
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Johannes Hafner
Admin


Beiträge: 1619
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Verfasst am: Fr 20.01.12, 3:18
Titel:
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Die sidn (zumindest einige) einfach viel zu überfült, um interaktiv ablaufen zu können. Als Tutor steht man da teilwesie vor 40 Leuten (in anderen fächern sind die vorlesungen nicht voller…) - und stellt schnell fest: interaktivität ist nicht. das läuft dann etwas wie in der schule: juhuu, eine menschenmasse, da kann ich als einzelner mich verstecken.
ich würde mir auch wünschen, das da mehr mitgearbeitet wird - und man kann die leute auch dazu erziehen. aber ein “ich mach nciht weiter bis die frage jemand beantwortet” ist rigendwie auch kindisch finde ich… ich meine, es ist die sache der zuhörer zu entscheiden, ob sie mitarbeiten wollen (und dadurch vermutlcih emhr lernen) oder passiv zuhören und nebenbei wasweißichwas tun.
prinzipiell ist der moment, in dem interaktivität nicht mehr möglcih ist der, ab dem unterhaltung mit dem banknachbar dann möglich wird. denn die meisten luete bevorzugen das weniger anstrengede untertauchen und das rede- (und teilwwesie auch das fragebedürfnis auch bei fachlichen fragen) auf den banknachbar zu verlagern.
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_________________ “Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: die menschliche Dummheit und das Universum.
Beim Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.” (Albert Einstein)
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